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ſeine ganz alte unglückſelige Blödigkeit wiederkehrte, hatte wahrhaftig, indem ihm das Blut bis in die Stirne ſtieg, genug zu thun, um ſeine perſönliche Würde zu behaupten, ohne auch noch an eine Schnupftabaksdoſe denken zu müſſen. Und ſo geſchah es, daß dieſe aus ſeiner halb offenen Hand auf den Boden hinabglitt, wo das Schloß ſich oͤffnete, und der Inhalt herausgeworfen wurde— welch ein abſcheulicher Anfang für einen Mann, der zu imponiren wünſchte, und dem es Bedürfniß war, zu imponiren, um ſeine eigene Verlegenheit zu ver⸗ bergen.
Und juſt in dieſem Augenblick kam das junge Mäd⸗ chen an Frau Lauras Hand herein.
Der in Männerkreiſen ſo reſpektable und Ehrfurcht gebietende Severin erhob ſich nicht ohne eine gewiſſe Betretenheit und ſtand jetzt da und ſchwitzte und hielt die Augen auf die dumme Doſe, ſtatt ſie auf die engel⸗ gleiche Erſcheinung vor ſich zu heften.
Nichts kann für einen ſchüchternen Mann unange⸗ nehmer ſein, als wenn irgend ein verdrießlicher, ob auch noch ſo unbedeutender Zufall ſeine Naturfehler noch verſchlimmert, ſo daß er ſelbſt glauben kann, er erſcheine lächerlich.
Frau Laura, dieſe gute Seele, hütete ſich wohl, etwas zu ſagen, wodurch ſie die Sache in Ordnung bringen konnte. Sie nahm die Miene einer Perſon an, die es nicht für anſtändig haͤlt, ſich auch nur in das Geringſte zu miſchen.
Viola ſah gleichfalls ſchüchtern auf ihren Vormund: er entſprach ganz und gar nicht der Vorſtellung, die ſie ſich von ihm entworfen hatte.
Sie hatte eine kleine Bewillkommungsrede, eine ſteife, aber wohlmeinende Verbeugung und eine noch ſteifere Einladung ſich zu ſetzen, erwartet. Vor allen Dingen hatte ſie— obſchon ſie wußte, daß der Kriegs⸗ rath weit jünger war, als er ſein wollte,— ein mit
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