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Ach, der köͤſtliche Mann! Ich ſchwoͤre, daß er Deuig geru in Puder und Zopf erſcheinen möchte. Hat er ſie ſchon empfangen?“
„Nein, die Audienz iſt erſt auf halb zwölf Uhr feſtgeſetzt, denn ſie, die Kleine, hatte wirklich am Mor⸗ gen nach der Reiſe ein wenig Fieber. Ich habe ſie beſucht und— der Doktor ſtrich ſich wieder um den Mund— ich habe eine Schönheit der aller ausgezeich⸗ netſten Art geſehen, eine Hand, meine Herrn, eine Hand fein und weiß, wie.. ach laßt uns von der Sache ſchweigen.“
„Ja, ſchweig, alter Reichshofmacher, und ſage uns lieber, ob Du nicht an ihrem Geſicht und ihrem ganzen Weſen erſehen haſt, daß ſie in dieſer dummen Ge⸗ ſchichte rein ſein mußte?“
„Nun, ich glaube das nicht aufs Evangelium, ob⸗ ſchon ſie immer, etwas unbedachtſam geweſen iſt, das verſteht ſich. Aber ſo viel iſt ausgemacht, daß ich auf ihre Seite trete. und jetzt guten Morgen, meine Herrn— die Pflicht geht vor allem. Sieben Frauen geben vor Sehnſucht den Geiſt auf, wenn ich mich nicht vor 12 Uhr einfinde.“
Und nachdem er mitten auf der Straße eine kleine Pirouette gemacht, eilte der Altvater der Jugend dahin mit der Lorgnette vor den Augen und dem modernen zuckerhutähnlichen Frack, baumelnd um die kurzen, aber gediegenen Formen.
„Gehſt Du nach Hauſe?“ fragte der Lieutenant ſei⸗ uen Vetter, nachdem Beide lächelnd dem verſchwinden⸗ den Doktor nachgeſehen hatten.
„Nein, ich habe ein Geſchäft bei Deinem alten Vater.. Apropos freut er ſich, daß Emil's Parthie ſich zerſchlagen hat?“
„Ueber die Maßen.. aber bekomme ich hier keine Zerſtreuung, ſo reiſe ich zu ſeiner Exgeliebten und biete alles auf, um meinen Herrn Bruder bei Mamſel Jeanne So⸗
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