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keiner von ſeinen zwei vertrauteſten Freunden, weder der Doktor mit ſeinen beſtimmten Vorſchriften, noch der Pfarrer mit ſeinen Bitten, erhielten ſo viel Macht über ihn, daß er von den Gewohnheiten abließ, denen er ſo lange gehuldigt hatte, und mit denen er jetzt um ſo leichter fortfahren konnte, weil ſie ſehr eng begrenzt waren.
„Fährt er auf dieſe Art fort,“ ſagte der Doktor einige Tage vor dem Anfang unſerer Erzählung,„ſo kann er es wohl dahin bringen, daß ſeine fixe Idee in Erfüllung geht.“
„Ich ſinne jetzt auf eine Kur, ich,“ antwortete der Pfarrer, gegen welchen die beſagte Aeußerung gethan wurde.
„Du?“
Der alte Arzt, deſſen Bekanntſchaft wir bald machen werden, ſchien zu gleicher Zeit neugierig und heraus⸗ fordernd.
„Es iſt jetzt gewiß ſchon ein Monat, daß er mich zu überreden ſucht, ich ſolle ſeine Leichenrede ſchreiben, dinhe gar zu gerne hören möchte, ſo lange er noch ebt, „Ei der Tauſend, das mag gar keine ſchlechte Kur abgeben.“
„Ich beabſichtige,“ fuhr der Pfarrer fort,„ſie zu ſchreiben, wie ſie nach meiner Anſicht wirklich ſein muß. Nach einem tüchtigen und verdienten Lob, das ihm— wir müſſen es anerkennen— mit Recht zu⸗ kommt, bringe ich eine Litanei von Fehlern vor, die ich in der wirklichen Leichenrede aufzuführen mich ſehr wohl hüten würde.“


