Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1851)
Entstehung
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bald mit dem Gedanken, in ſeinen Heimathsort zurück⸗ zukehren und es dort darauf ankommen zu laſſen, wel⸗ chen Vertrauenspoſten er jetzt, da er Nichts mehr be⸗ durfte, erlangen könnte.

Die andere, die ungeſuchte Art von Severin's Originalität, diejenige, die mit der wohlverborgenen Effekthaſcherei gleichen Schritt hielt, war ſein noch ver⸗ zehrenderes Verlangen nach einer außerordentlichen Liebe, einer großen Leidenſchaft, die in ſeiner Seele einen gänzlichen Umſturz hervorrufen würde.

Aber der Gegenſtand dieſer Leidenſchaft konnte kein gewoͤhnliches und in gewöhnlichen Verhältniſſen gefun⸗ denes Weib ſein.

Severin träumte auch, daß dieſes Ideal ſo hoch über ihm ſtehe, daß es ihn aufſuchen, ihn durchſchauen und zu dem Himmel emporheben müſſe, wohin ſeine Träume, aber nicht ſeine Hoffnungen ſtrebten denn ein unüberwindlicher Fehler hinderte ihn, dabei ſelbſt auch nur den mindeſten Schritt zu thun.

Der Fehler beſtand in einer Schüchternheit, die allen ſeinen Bemühungen, ſie zu überwinden, Trotz bot.

Er war ein ausgezeichnet ſchöner Mann die Weiber, die ihn vergebens zu beſiegen ſuchten, hatten ihm das geſagt.

Aber er dieſer originelle Mann verachtete ſo tief jeden Anſchein, als wolle er durch materielle Vortheile, die Gott ihm verliehen, gefallen, daß er beinahe mit Widerwillen ſeine großen, ſchwarzblauen, von langen dunklen Wimpern beſchatteten Augen, ſeine künſtlich gepinſelten Brauen und ſeine glänzenden hell⸗ braunen Haare anſah, die weich um ſeine Stirne wog⸗ ten, deren Weiße ſeine ganz beſondere Verzweiflung ausmachte.

Er verwahrloste ſeine Perſönlichkeit, um nicht ein ſchöner Mann genannt zu werden, und es war ſeine feſte Ueberzeugung, daß ein Weib von Geiſt ſich nie in