————
—
20
Bei dem ſchrecklichen Getoöoͤſe, das jetzt in dem ruhigen, wohlgeordneten Orangerieſalon entſtand, run⸗ zelten ſich Severin's Stirne und Augenbrauen.
Ein deutliches Mißvergnügen, ein Gefühl des Lei⸗ dens ſprach ſich in ſeinem ganzen Weſen aus.
Aber die aufmerkſame, zärtliche Schwägerin that, als ob ſie davon Nichts merkte.
„Was macht ihr, meine holden Engel? Iſt es gut gegangen in der Schule?“
„Moje hat Schläge bekommen, Mama, weil er ſeine Lektion nicht wußte,“ berichtete Figge.
„Du haſt zwei Ohrfeigen bekommen und ich be⸗ kam blos einen Naſenſtüber,“ ſchrie Moje, indem er an einem neu hieher geſtellten Blumentopfe vorbei⸗ rauſchte, der bei dieſer Gelegenheit umgeworfen wurde.
Bei dieſem Unfug ſah man Severin nicht blos die Augenbrauen runzeln, er wandte auch den Kopf ab und ſagte in einem Tone, der ſich zwar nicht über ſeine gewöhnliche leiſe und wohllautende Ausdrucksweiſe erhob, aber dennoch eine unabweisliche Beſtimmtheit hatte:—
„Laß die Jungen ſich entfernen— ſie verderben ja Alles.“
„Ach du lieber Gott, es iſt ja nicht ſo entſetzlich gefährlich mit dem Topf: er iſt nicht entzwei und nur ein einig es Zweigchen iſt abgebrochen.“
Ich will dieß Zimmer da für mich ſelbſt haben, meine Schwägerin, und.. es wäre mir lieb, es nicht oͤfter wiederholen zu müſſen, denn es ſchmerzt mich, etwas zu ſagen, was Dir nicht gefällt.“
„Biſt Du böſe, Onkel?“ fragte Moje naſeweis.
„Wirſt Du heut Abend nicht meine Aufgabe mit mir leſen, Onkel?“ lärmte Figge und ſprang an den Ruheſtuhl vor.
„Nein, er liest zuerſt mit mir— nicht wahr, Onkel?“
„Kommt, kommt, meine lieben, kleinen Thierche
ihr ſe Geht ihn
ſchwa
ten Jung ihnen
ſeine gena men
den freien der
auf ihn l wir
möge
auf


