Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1851)
Entstehung
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Dich ums Leben, lange bevor dieß nach der Ordnung

der Natur geſchehen ſollte.

Aber was hat er denn gemacht? ſiel der Pfarrer Horner ein.Ich, ich habe keine andre Unvorſichtig⸗ keit bemerkt, als diejenige die allerdings groß genug iſt daß er da ſitzt und ſich beim größtmöglichen Wärmegrad braten läßt.

Verzeihen Sie mir ich glaube, daß Severins Freunde es gut meinen, aber

. Aber ſeine Schwägerin, der Pfarrer lä⸗ chelte fein, meint ſie es etwa noch beſſer mit ihm?

Frau Laura Wendelsköld, eine noch ſchöne Frau von dreißig Jahren, beantwortete das Lächeln nur mit Aner ſpöttiſchen Verziehung ihrer ſpitzig geformten

ppen.

Darauf wandte ſie ſich an ihren Schwager und ſagte halblaut:

Severin, Du frierſt ja. Es iſt blos das Fieber, das Dich warm erhält, und Du wirſſt die Filsdecken von Dir.

Du verzärtelſt mich, Laura! ich glaube, ich ſollte .. ich könnte es wenigſtens verſuchen... d. h. blos

um dem Doktor und Lars Moritz zu Willen zu ſein...

Ja ich verſtehe, Du willſt die Vorſchrift des Dok⸗ tors befolgen und in die kalte feuchte Frühlingsluft hin⸗ ausgehen? Nun wohl, thue das, Severin, die Bitten Deiner Schwägerin haben keinen Werth, das weiß ich.

Nein, meine liebe Laura, ich thue nichts, was Du nicht gerne ſiehſt.

Bei dieſen Worten trommelte der Pfarrer ſo ſtark auf den Tiſch, daß einige Taſſen, die darauf ſtanden, klirrend gegen einander zitterten.

Ein triumphirender Blick ſchoß aus Frau Lauras Augen.

Der Pfarrer erhob ſich.

Der Vormund. I. 2