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ſo bald von ihrer Mutter getrennt zu werden. Er ſuchte deßhalb ſeinen Schwiegervater ſehr artig und eindringlich zum Bleiben zu vermogen; aber dieſer beſtand feſt darauf, und war taub für alle Bitten und Gründe.—„Das iſt in der That höchſt betrübend,“ fing der Rittmeiſter wieder an.„Ich hoffte mit Sicherheit und freute mich innig darauf, daß unſere geliebten Eltern noch über die jetzt bevorſtehende Zeit da bleiben würden. Ich glaubte, der Herr Schwiegervater wollte bei meinem Erſtgeborenen zu Gevatter ſtehen.“
„Sehr verbunden, Herr Schwiegerſohn, viel Ehre für meine Perſon; aber frei heraus, der Ton im Hauſe des Herrn Bruders gefällt mir nicht ganz. Der Herr Bruder iſt in jeder Hinſicht ein ſehr verſtändiger und bra⸗ ver Mann, aber er hat eine Schwachheit, die ich für mei⸗ nen Tod nicht leiden kann. Der Herr Bruder iſt nicht Herr in ſeinem Hauſe, was ich darunter verſtehe; und wenn ich jetzt im Geiſte all' das Weſen, Treiben und Lau⸗ fen ſehe, das bei dieſer Gelegenheit hier ſeyn wird, ſo bin ich gern von all' dem weit weg. Ich wünſche Euch alles Glück, aber ich bleibe am liebſten zu Haus, in meinem eigenen Zimmer. Der Herr Bruder muß entſchuldigen; aber in Sorrby bin ich geweſen. Ueberdies,“ ſetzte er hinzu, um dieſen Ausdruck etwas zu mildern, als er eine dunkle Röthe des Rittmeiſters aufſteigen ſah,„überdies, wer weiß, ich habe einen heftigen Charakter; man kann nicht vorſichtig genug ſeyn. Ich könnte in der Hitze die junge Frau mit meinem Lärmen ſo ſehr erſchrecken, daß ſie davon zu leiden hätte. Sachen der Art ſind kein Spaß und ich kann nie auf den Zehen gehen lernen.“
Sterner bedachte den letzten Grund des Poſtinſpektors,
und fand, daß er nicht ganz ohne war: aber als er einen Blick auf ſeine weinende Frau warf, beſchloß er, noch einen Verſuch zu machen.„Ich will nicht länger hart⸗ näckig ſeyn. Ich will mich in das ſinden, was, wie ich ſehe, ſich nicht ändern läßt; aber wenn ich es wagen
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