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432 mit tröſten, daß Du mich wohl ein Mal künftig einen Hecht auf dem Tiſche ſehen läſſeſt. Warſt Du ſo gut, wie ich Dich bat, und ließeſt die Hunde von Sorrby⸗ park holen? Ich muß morgen bei Zeit hinaus, um Dir Wildprät zu verſchaffen.“—„Nein, ich habe keinen Be⸗ fehl dazu gegeben; denn ich habe Dir ja ein für allemal geſagt, daß ich das Bellen nicht hören kann.“— Der Poſtinſpektor ſah aus wie ein Donnerwetter. Er trat ſeiner armen Frau ſo haͤrt auf den Fuß, daß ſie nahe daran war laut aufzuſchreien; aber noch hielt er ſich aus Achtung vor dem Gaſtrecht zurück, ſich in die Sache zu miſchen. Er leerte Glas um Glas, ſtach mit der Gabel ein Loch über das andere in die Serviette.—„Aber, liebe Auguſte, iſt das nicht etwas kindiſch von Dir? Weſterlind ſoll ſie auf der andern Seite des Hofes ein⸗
ſperren.“—„Das iſt gleich, ich höre ſie doch, und ich
will ſie nun einmal nicht in der Nähe wiſſen. Alſo die Hunde dürfen durchaus nicht hieher kommen.“— Das gieng zu weit. Der Stuhl brannte unter dem gequälten
Poſtinſpektor und er rückte ihn hin und her.—„Der
Teufel hole eine ſolche Thorheit,“ murmelte er zwiſchen den Zähnen.„Iſt das Mannhaftigkeit? ich wollte, ich wäre nie hieher gekommen; denn es erfordert mehr als menſchliche Kraft, hier ſeine Zunge im Zaum zu halten.“ „Meine Liebe,“ ſagte der Rittmeiſter in einem verſtellten Tone des Verdruſſes,„es iſt mir nicht angenehm, den langen Umweg nach Sorrbypark zu machen; aber wenn Du ſie durchaus nicht leiden kannſt, ſo...„So wirſt
Du dich darein finden, wie ein verſtaͤndiger Ehemann,“ 8
ſagte ſeine Frau lächelnd.—„Vollkommen, mein Engel! Du weißt, daß mir Dein Wille Geſetz iſt!“—„So⸗
möge Gott verhüten, daß ein ſolches Geſetz für alle
Ehemänner gelte!“ ſchrie der Poſtinſpektor, ſtieß den Teller von ſich und ſprang vom Tiſch auf, außer Stands ſich länger zu bemeiſtern.„Was denkt der Herr Bruder
.
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