8 43⁰ Nach dem Souper zog man mit den Neuvermählten nach Sorrbypark, wo der Rittmeiſter und Kornet Arxel verſchiedene Feſtlichkeiten vorbereitet hatten. Als die Ge⸗ ſellſchaft über die kleine Brücke trat, wurden ſie im Parke
von einem glänzenden Feuerwerke empfangen, mehrere 2 Schüſſe wurden abgefeuert, und unter lautem Vivatruf 4
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kamen ſie in dem prachtvoll erleuchteten Hauſe an.
Am andern Tag war großes Mittageſſen beim Ritt⸗ meiſter, wozu alle Herrſchaften der Umgegend eingeladen waren, und ein brillanter Ball am Abend ſchloß das Feſt.
„Ich bin recht froh,“ ſagte der Poſtinſpektor zwei Tage ſpäter zu ſeinem Schwiegerſohn,„daß all' das Lär⸗ men und Toben, all' das Eſſen und Trinken, das Schwatzen
unnd Lachen endlich einmal überſtanden iſt. Es ward ge⸗ ſtern noch recht angenehm in Sorrbypark. Sie iſt eine prächtige Wirthin, die junge Madame Sterner, eine recht hübſche Perſon, und Conſtantin iſt ein artiger und ver⸗ nünftiger Junge. Wohin ſoll aber jetzt Kornet Arel und der Wildfang, das junge Fräulein? Es ſcheint mir, als 4 ob Sorrbypark eben kein Platz ſey, um ein ſo weitläu⸗* figes Perſonale darauf zu füttern.“. F „Der Hof iſt nicht ſo klein, glauben Sie mir, Herr Schwiegervater, und die Mühlen werfen ein gutes Ein⸗ kommen ab,“ erwiederte Sterner.„Was aber Kornet ARrel betrifft, ſo werden wir uns wohl ſeiner Geſellſchaft nicht mehr lange freuen dürfen; denn er verlobte ſich im vorigen Winter mit einer reichen Kaufmannstochter in Stockholm, und ſein künftiger Schwiegervater will, daß 3 er dorthin ziehen ſoll. Aurora bleibt für's Erſte bei uns, 1 und wenn ſich die Ausſichten heller geſtalten, ſo wird der junge Herr, den Sie hier ſich herumtreiben ſahen, als wohlbeſtellter Freier auftreten. Er hat einen alten, rei⸗ chen und kinderloſen Onkel zu beerben, und erwartet Be⸗ förderung. Sie ſind noch jung und haben noch eine ſchöne
Zeit vor ſich.“
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