Reiſe Wallaryd galt. Hochzeitstag des Ritt
beiden Herrn.— Der Leſer erräth natürlich, daß dieſe
Der zwanzigſte September, der meiſters und Auguſtens, war dazu
beſtimmt, Conſtantins und Wilhelminens Geſchick zu
vereinigen. Die alte
Baronin ſchlief den langen Schlaf
an der Seite ihres ſeligen Alten, aber ſeit einigen Mo⸗ naten hatte ſie die Befriedigung gehabt, den Bund der jungen Leute zu ſegnen, ehe eine ſchnelle und gewalt⸗ ſame Krankheit ſie ihren Kindern und ihren kleinen Lieb⸗ lingen entrückte, welche ſie noch beſonders Wilhelminen
als das Beſte, was
ſie der künftigen Gebieterin von
Sorrbypark hinterlaſſen konnte, empfahl. Durch des
Rittmeiſters Zuthun
waren alle Pfänder auf das Gut,
ſo wie auch Axel's und Aurorg's Antheil daran einge⸗
löst. Dieſe Papiere
ſah er an jenem Morgen durch,
und ordnete ſie ſo, daß ſich Conſtantin, als er ſie un⸗ terwegs erhielt, als alleinigen Beſitzer jenes kleinen an⸗ muthigen Platzes fand, der die Welt ſeiner Hoffnungen einſchloß.— Nach ſechsmonatlicher zärtlicher und treuer Bewerbung hatte Conſtantin endlich das Jawort erhal⸗
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ten. Wenn Wilhelminens Liebe nicht ſo feurig war, wie die ihres Verlobten, ſo hatte doch ihre ruhige und
edle Natur einen wo Tief erkannte ſte, daß Herz gepocht hatte, ni Friſche und ihr Leben gebung und Achtung fi
hlthätigen Einfluß auf die ſeine.
die Gefühle, von denen einſt ihr cht wieder aufblühen konnten. Ihre waren erloſchen; aber innige Hin⸗
ir Conſtantin, die wärmſte Freund⸗
ſchaft und der feſte Vorſatz, ihn und damit ſich ſelbſt
glücklich zu machen,
erſetzten vollkommen ein wärmeres
Gefühl, und Conſtantin war mehr als zufrieden; er ver⸗ langte nicht ſo angebetet zu werden, wie er es ſelbſt that. Wilhelmine hatte ihm als den größten Beweis,
den ſie ihm von ihrer Vertrauen geben konnt ſchloſſen, und er war
Achtung und ihrem unbegrenzten e, ihr Herz ganz und gar aufge⸗ edel genug, ſie nachher doppelt
hoch zu achten. Mit jedem Tag wuchs ihre Liebe und ihr


