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Anmerkungen. Merke Dir das für künftig, und berichte kurz, aber deutlich, welche Antwort Du erhielteſt.“
Weſterlind nahm eine gerichtete Stellung an, und wiederholte die eigenen Worte des Poſtinſpektors.„Ich laſſe dem Herrn Rittmeiſter Sterner danken, bitte mir jedoch ſelbſt die Ehre aus, ihm zuerſt heute Nachmittag meinen Beſuch machen zu dürfen.“
„Das iſt gut, das iſt ſehr artig von Herrn von Spalden,“ ſagte der Rittmeiſter nachläſſig, während er unterdeſſen unbewußt das Titelblatt eines neuen Buches, das der Wirth, Traiteur Teifer, mit gewöhnlicher Auf⸗ merkſamkeit zum Vergnügen und zur Erbauung ſeiner Gäſte in das Zimmer gelegt hatte, und das eine ganz neue Abhandlung über die Viehzucht enthielt, in kleine Stückchen zerzupfte.„Höre, Weſterlind, ſahſt Du ſonſt noch Jemand von der Familie?“ fragte er weiter.
„Niemand, außer einem älteren Frauenzimmer mit ganz kurioſen Locken auf der Stirne; ja ſo, verzeihen Sie, das war vermuthlich die Frau vom Hauſe.“
„Du kannſt jetzt gehen. Beſtelle, daß ich präcis um drei Uhr mein Mittageſſen erhalte.“
Der Bediente war ſchon unter der Thüre, als ſein Herr ihn noch einmal zurückrief.—„Du mußt in die Stadt gehen, und Dich nach einem Zimmer für mich auf längere Zeit umſehen, das mir bei meinen Reiſen von und nach L— zu Gebote ſteht. Ich mag nicht im Gaſt⸗ hofe wohnen, und da ich manche Angelegenheiten mit dem Poſtinſpektor v. Spalden abzumachen habe, ſo wünſchte ich, verſtehſt Du, Weſterlind, der Bequemlichkeit halber, daß Du mir ein ſolches geradeüber von ſeiner Wohnung ver⸗ ſchaffen könnteſt. Auf den Preis ſehe ich nicht, verſtehſt Du?“
„Vollkommen,“ erwiederte Weſterlind;„allein ich fürchte, daß ich den Befehl des Herrn Rittmeiſters nicht zur Zufriedenheit werde ausführen können, da die Woh⸗ nung des Herrn v. Spalden in einer Nebengaſſe liegt, deren Bewohner wahrſcheinlich kein Zimmer zu ver⸗ miethen haben.“
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