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Der Skjutsjunge : ein Roman ; vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von Carl Stein
Entstehung
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feette Weide und drängte ſich neugierig an den Weg, um

XXXVI. Die Heimkehr.

Hier beginnen meine Güter und dort drüben, von der Anhöhe, ſchimmert das Dach des Herrenhauſes herüber, ſagte Borgenſtierna und ließ halten, um ſeiner jungen Frau und ihren Eltern eine freiere Ausſicht auf das hübſche Röſtorp zu gewähren.

Ein ſchönes Beſitzthum und herrliche Lage! be⸗ merkte der Obriſtlieutenant vergnügt.Ich dächte, wir ſtiegen aus und gingen zu Fuß weiter.

Borgenſtierna meinte die Promenade möchte doch etwas zu weit und ermüdend ſein. Frau von Dreſſen erklärte ſich jedoch mit dem Vorſchlag ihres Mannes ganz einverſtanden, und Amelie war ſchon unbemerkt aus dem Wagen gehüpft. Auf den Arm ihres Gemahls geſtützt ging ſie den Fußweg entlang, der ſich in hüb⸗ ſcher Abwechslung zwiſchen reichen Saatfeldern und in zartem Grün prangenden Wieſen hinſchlängelte.

So voll auch das Herz der Neuvermäͤhlten war, ſo ſprach doch keines ein Wort. Sie ſahen aber einander

liebend ins Auge, und in jedem Blicke lag das wieder⸗ holte Gelübde gegenſeitiger treuer Pflichterfüllung und der feſte Glaube, daß Liebe und Nachſicht ihren gemeinſchaft⸗ lichen Lebenspfad ebnen werde.

Es war ein ſchöner Maiabend. Die Sonne tauchte ſanft in die leichten Wogen des Hilmarſees nieder und ihre letzten Strahlen ſchimmerten durch die Baumwipfel. Haufenweiſe verließ das wohlgenährte Rindvieh ſeine 1

die Fremden mehr in der Nähe betrachten zu können.

Weiter hin ſtanden die Kaſtanienbäume in ihrem Feſt⸗

putze, und begrüßten die Ankommenden mit geheimniß⸗ Der Skiutsjunge. 22