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Der Skjutsjunge : ein Roman ; vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von Carl Stein
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etwas Anderes. War am Ende dein Mann ſchon unartig gegen dich?

Amelie machte eine heftige verneinende Bewegung mit der Hand.Wie magſt du auch nur ſo fragen? war Alles, was ſie ſagte.

Ach, beſte Amelie, dergleichen ſonderbare Fragen ſind ſchon manches Mal gethan und auch eben ſo oft be⸗ antwortet worden. Ich weiß gewiß, es gibt manche Män⸗ ner, denen man es erſt nach acht Tagen anſieht, was ſie

eigentlich im Schilde führen. Gott bewahre mich übrigens,

dem deinigen irgend etwas Anderes, als nur Liebes und Gutes zuzutrauen; allein das Sprichwort ſagt:Stille Waſſer gründen tief, undwas dich nicht brennt, das blaſe nicht. So ſag' mir doch nur, warum du weinſt, denn du weißt:Alles, auch der Tod will ſeine Urſache haben.

Würdeſt du denn nicht weinen, gute Mina, wenn dein Mann weit weg verſetzt würde, und du von deiner theuren Heimath ſcheiden ſollteſt, wo du deine Jugend⸗ jahre verlebt haſt, wenn du alle die unzähligen Orte und Dinge verlaſſen müßteſt, welche du liebſt, an die du dich feſt gekettet fühleſt um nun fern von deinen Eltern zu leben?

Ach ja, ſicher wäre mir dieß nicht ganz angenehm; aber weißt du denn nicht, wie es in der Schrift heißt, wo der Herr ſagt:Das Weib ſoll Vater und Mutter verlaſſen und dem Manne nachfolgen. Und was weiter dein Geſinde, deine Aecker und Wieſen und Berge, deine Seen und dein Rindvieh betrifft, ſo ſind dieß weltliche, irdiſche Dinge, welche man, Gottlob, auf der ganzen Welt wieder findet. Mit unſerm Pfarrhofsvieh, hauptſächlich mit all meinen Schafen und Lämmern wäre es freilich eine ſchlimme Sache; aber ich nähme doch etliche zur Nachzucht mit, und jedenfalls bliebe mir mein großes Lamm zum Troſte.

Du biſt allzeit verſtändiger als ich, ſagte Amelie und konnte, trotz ihrer tiefen, natürlichen Aufregung,