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Freude hin und her. Indem kam der Obriſtlieutenant,
welcher beim Anblick des modernen Wagens in der Haſt die Uniform umgeworfen hatte, um die hohen Gäſte ge⸗ bührend zu empfangen, war übrigens gar nicht unange⸗ nehm überraſcht, ſeine Tochter in dem Wagen zu finden, und konnte nicht aufhoͤren, den Geſchmack ſeines Eidams und deſſen zarte Aufmerkſamkeit für ſeine Braut zu loben.
Eins fehlte aber noch daran; dieß eine Etwas ver⸗ mißte der Obriſtlieutenant mit einem innerlichen Seufzer und fragte kleinlaut:„Kommt denn nicht auch ein Wap⸗ pen drauf, Herr Sohn?“
„Es wäre wohl nicht der Mühe werth,“ meinte Ivar lächelnd,„das Borgenſtierna'ſche Wappen drauf zu malen.“
„Da Sie aber Amelie den Wagen geſchenkt haben, Herr Sohn, und dieſe vor der Hand noch ihren väter⸗
lichen Namen trägt, ſo möchte es vielleicht nicht unpaſ⸗
ſend ſein, den Schlag mit dem Dreſſen'ſchen Wappen zu ſchmücken. Es gibt immer ein gewiſſes Anſehen und ſieht unläugbar vornehm und brillant aus.“
„Nur koͤnnte uns in einem ſolchen Falle die Eule aufſitzen, daß ein Schelm daher käme und uns einen Gerberſchild mit einem Ochſenkopfe daneben daraufmalte! Das waͤre ein ſchlechter Witz, und könnte zu allerlei ver⸗ drießlichen Anekdoten Anlaß geben.“
„Wie es Ihnen beliebt,“ entgegnete der Obriſtlieu⸗ tenant etwas pikirt, fühlte jedoch, daß es geſcheidter ſei, von
der Sache zu abſtrahiren, um alles Aergerniß zu ver⸗
meiden.
Laſſen wir indeſſen die Familie Dreſſen in Ruhe bis zu dem wichtigen Tage ſelbſt.
Von der Hochzeit ſelbſt iſt weiter nichts zu berichten. Deßhalb koͤnnen wir ohne Schaden einige Tage über⸗ ſpringen und uns den fünften Morgen nach der Trauung in den Hof verſetzen, wo der neue Wagen vor der Thüre ſteht, und die junge Fran, unter der Beihülfe der Frau
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