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Der Skjutsjunge : ein Roman ; vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von Carl Stein
Entstehung
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eine ſolche Frau hat nicht blos die Befugniß, ſie hat ſo⸗ gar das Recht, ihren Kopf ſo hoch zu tragen als der Mann. Und wie ich jetzt mein Herz ausgeſchüttet habe, werde ich denken, ſo lange mir die Augen offen ſtehen; Gott ſei Lob und Dank, daß Lamm ſo iſt, wie er iſt!

Und Gott ſei Lob und Dank, daß Borgenſtierna ſo iſt, wie er iſt! ſiel Amelie ſcherzend ein.Wir haben Beide alle Urſache, vergnügt zu ſein.... Aber, ſieh' mal, Liebe, was iſt das für ein ſchoͤner Wagen? Nie⸗ mand hier in der Gegend hat einen ſolchen es ſitzt ja aber wahrlich kein Menſch darin! Was ſoll das bedeu⸗ ten? 5 Sieh, dein Bräutigam geht da durch den Hof; denk' einmal, wenn er ihm gehörte! Wahrlich, das waͤre ein Wagen für die gnädige Frau, der ſich gewaſchen hätte!

Bei dieſer nicht ganz unwahrſcheinlichen Bemerkung flog unwillkührlich eine tiefe Röthe über Amelie's Wangen. Obgleich ſie nie auch nur ein Wort darüber fallen ließ, ſo hatte es ihr doch bedünkt, Borgenſtiernas alter Wagen ſei doch ein wenig allzu ordinär, um eine junge Frau darin heimzuführen. Aber bis zu einem ſolchen, wie er jetzt im Hofe ſtand, hatte ſie ihre Wünſche nicht zu er⸗ heben gewagt.

Ach, was ſchwatzeſt du! ſagte ſie zu Mina.Wie kann dir nur ſo etwas...

Tritte auf der Treppe hemmten den Schluß ihrer Worte. Es war Borgenſtierna; er klopfte an der Thüre und bat ſeine Braut, herunterzukommen:Du ſollſt dei⸗ nen Wagen ſehen.

Amelie öͤffnete:Meinen Wagen, lieber Ivar? Ihre Augen ſtrahlten vor heimlicher Freude.

Ja, deinen, meine Amelie! Arm in Arm ging das Paar hinab in den Hof. Der Bräutigam öffnete den Schlag, und mit einem Freudenſprunge hüpfte die glückliche Braut in den Wagen, ſetzte ſich auf das herr⸗ liche Polſter zurecht und ſchaukelte ſich mit kindiſcher