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wechſel heftete die fremde Dame ihre unruhigen Blicke mit bittendem Ausdrucke auf ihn, ſo daß er nicht das Herz hatte, Nein zu ſagen, wenn ſie ihn fragte, ob er ih uhr den Gefallen thun und ſie noch weiter begleiten wolle.
Je näher ſie der Norweg'ſchen Gränze kamen, um ſo höher flammte das matte Roth auf ihren Wangen und um ſo heller ſtrahlte der Glanz ihrer Augen.
In Hodel wollte Ivar ihr Lebewohl ſagen, allein mit ein paar Worten war er zu überreden, ſie noch bis Svineſund zu begleiten, und ſo folgte ihr Ivar getreulich bis an die Norweg'ſche Gränze, wo ſie das Ziel ihrer langen mühſamen Reiſe zu finden hoffte.
Nun aber mußte geſchieden ſein, denn bei längerm Ausbleiben ſtand für Ivar der Verluſt der Stelle in Meiſter Bruns Gerberei auf dem Spiele. Außerdem war es auch nicht mehr als noch ein paar Meilen bis Frederikshall,— und da zufolge der Uebereinkunft von Moß die Feſtung nun in ſchwediſchen Händen war, ſo hoffte die Frau, wenn auch nicht ihren Mann, doch irgend Jemand dort zu treffen, der ihr beſtimmte Nachweiſung
über ihn geben konnte.
„Aber wie ſoll ich deine Mühe belohnen, mein ge⸗ ſchickter freundlicher Junge?“ ſagte ſie mit Innigkeit beim Abſchiednehmen.
„Ich habe Euch nur zu meinem eigenen Vergnügen begleitet, nicht um Geld,“ ſagte Ivar, und der Ton, in welchem er ſprach, ließ ſeine Meinung unmöglich miß⸗ kennen.
„Was, du willſt keine Bezahlung annehmen,“ er⸗ wiederte ſie gedehnt, und eine Thräne ſtahl ſich unter ihren geſenkten Augenliedern hervor.„Wie ſoll ich dir denn vergelten, was du für mich gethan haſt?“.
„Ihr ſeid mir nicht das Geringſte ſchuldig,“ ver⸗ ſicherte Ivar,„ich bin Euch ja aus freiem Willen gefolgt.
Aber wenn Ihr—“ plötzlich brach er ab und wurde über und über roth.—
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