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er ſich gegen jedes einzelne Frauenzimmer erlauben zu dürfen glaubte;„einen Andern haben wir nicht.“
„O Gott!“ ſeufzte die junge Dame und ſchlug den Mantel dichter um das weinende Kind.„Was ſoll ich anfangen! Seid barmherzig und laßt einen Andern fahren! Ich wage es nicht, mich mit meinem Kinde einem ſo unerfahrnen Knaben anzuvertrauen.“
Der Wagenmeiſter lachte in der einfältig rohen Art, wie man ſie ſo oft bei dergleichen Leute findet, ſetzte ſeinen Schlapphut auf Ein Ohr und meinte, ſie möge ſich in Gottes Namen drein ergeben, da es doch einmal nicht anders ſein könne.
„Wohin geht es?“ fragte Jvar und trat näher an den ſo kleinen Skjutsjungen.
„Nach Swarteborg,“ antwortete dieſer, und bemühte ſich die großen Fauſthandſchuhe anzuziehen, um die Zügel deſto feſter halten zu können.
Da trat Jvar ſchüchtern, doch aber mit der Zuver⸗ ſicht eines Troſtbringenden zu der Fremden und ſagte demüthiger, als er je noch mit irgend Jemand geſprochen hatte:„Ich gehe nach Swarteborg, dort bin ich daheim. Wenn Sie mir erlauben wollen, Sie zu fahren, ſo ſtehe ich für jedes Unglück, was geſchehen könnte, ſoweit dieß vom Fuhrmann abhängt.“
„Habe Dank, du braver Junge, ich will deine freund⸗ liche Dienſtwilligkeit vergelten, wie es in meinen Kräften ſteht,“ entgegnete ſie in freudiger Bewegung— und der Blick, womit ſie ihre Worte begleitete, war Ivar mehr
werth als alle ſonſtige Belohnung.
Ivar rieth der Dame, die Anhöhe hinauf zu Fuß zu gehen, und, mit dem Kinde auf dem Arme, wäh⸗
rend der Hund
ſchwerliche Wan
ihr vorausſprang, begann ſie die be⸗ derung; aber noch ehe der Weg zur
Hälfte zurückgelegt war, fühlte ſie, daß ihre Kräfte er⸗
ſchöpft ſeien. So Knaben das Pferd
Kind zu tragen.
bald Ivar dieß merkte, ließ er den
hinaufführen, und erbot ſich, das Ohne irgend eine Einwendung ver⸗


