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Der Skjutsjunge : ein Roman ; vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von Carl Stein
Entstehung
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„Jvar Borgenſtierna.“

„Aha, ich weiß,— ich kenne euch ſchon. Erſt Edelx mann, dann Bauer, und zuletzt Häusler. Ja, ja— es

geht gar ſeltſam in der Welt zu. Du ſiehſt übrigens aus, als wärſt du ein anſtelliger und braver Burſche. Vielleicht könnte ich Etwas für dich thun, wenn du Luſt hätteſt, das Geberhandwerk zu lernen. Ich brauche ge⸗ rade einen zuverläſſigen, willigen und ordentlichen Burſchen, weil mein bisheriger Junge nun ausgedient hat und Ge⸗ ſell geworden iſt, es haben ſich zwar ſchon Mehre bei mir gemeldet, aber ich habe noch Keinen gefunden, der mir angeſtanden hätte.“ Jvar fühlte ſich von dieſem Anerbieten überraſcht,

ſagte aber, er wolle ſich die Sache in Ueberlegung ziehen.

„Ja, thue dieß! Haſt du aber auch irgend eine Un⸗ terkunft für die Nacht?“ fragte der Meiſter ferner.

„Ich habe gerade keinen Bekannten, den ich darum anſprechen könnte, will mich aber ſchon darnach umthun.“

„Das haſt du nicht nöthig, du kannſt hier bleiben. Geh' nur in die Werkſtatt und ſage den anderen Burſchen, daß ſie dir einen Platz einräumen. Und was dein Abend⸗ brod betrifft, ſo ſollſt du auch nicht vergeſſen werden.“

Von Herzen dankbar für das ihm wiederfahrene, un⸗ verhoffte Glück, begab ſich Jyar an den bezeichneten Ort und fand an den dortigen Kameraden ſo muntere und aufgeweckte Burſche, daß er ſich glücklich ſchätzen können ſchien, ſein Lebenlang mit ihnen zuzubring Da er nun außerdem berechnete, daß er auf gute Koſt, und nach beendigter Lehrzeit auf einen kleinen, aber immer doch hoch anzuſchlagenden Verdienſt werde rechnen 8 können, womit er wiederum ſeinen guten Eltern würde unter die Arme greifen können, ſo ſchlug ſein Herz freudiger, und der Gedanke an die majeſtät cher Stürme in den dunkeln Forſten von Swarteh allmälig immer mehr in den Hintergrund, namen da ja ſein treuer Freund und Kamerad nicht mehr am