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Der Skjutsjunge : ein Roman ; vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von Carl Stein
Entstehung
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in ſeinem braunen Werktagwamms und einer rothen Mütze

auf einem Ohr gar keine üble Figur machte und ganz munter und freundlich ausſah. Daß er auch in der

That ein ganz guter freundlicher Mann war, konnte man auch ſchon aus dem Tone ſchließen, mit welchem er Ivarn fragte, während er ſeine kleinen beweglichen grauen Augen auf ihn heftete: 6 „Was iſt dein Begehren, mein Junge?“ „Ich wollte blos fragen, ob der Herr nicht eine Pferdehaut kaufen will.“

„Hm, ich brauche gerade gegenwärtig keine, ich bin—

hinlänglich damit verſehen. Indeſſen kommt es lediglich darauf an, was du dafür haben willſt.“

„Ach, wenn ich meines Schimmels Haut nach dem anſchlagen wollte, was ſie mir werth iſt, möchte ſie theuer zu ſtehen kommen, aber ich nehme, was ich dafür be⸗ komme.“ 4-

„Da haſt du vollkommen Recht, denn bei mir macht es im Preiſe nichts aus, ob es ein Schimmel, oder ein Rappe war; ich mache darin keinen Unterſchied.“

„Ja, ja, das mag ſchon ſo ſeinz aber Etwas werde ich doch dafür bekommen. Ich hatte den Schimmel ſo lieb, und wenn nicht der Vater das Geld ſo gar noth⸗ wendig brauchte, ſo hätte jch mich lieber plagen wollen wie ein Hund, als meinem armen Schimmel die Haut ab⸗

* iehen laſſen.“ Nun, das iſt wacker von dir, daß du ſo auf deinen

Later Rückſicht nimmſt. Ihr ſeid alſo wohl arm?

„Ja wohl, ſehr arm,“ antwortete Ivar mit einem

halbunterdrückten Seufzer.

„Hör ein Mal— tritt näher mein Sohn,“ ſprach etzte der Gerber in einem noch milbern Tone, welcher andeutete, daß in ſeinem vom Biere etwas ſchweren iin Licht aufging,„komm näher! woher biſt du?“ kus dem Wald von Swarteborg“

„Und wie heißt du?“

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