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wie es auch bei ſeiner von Natur unverzagten Gemüths⸗ art überhaupt kaum anders ſein konnte.
In der Ecke eines maſſiven braun uͤberzogenen So⸗ pha's ſaß Meiſter Brun, die Pſeife im Munde, und nahm dann und wann einen Schluck aus einem großen zinnernen Bierkruge, der auf dem nahen Tiſche vor ihm ſtand.
Ihm gerade gegenüber ſtand ein großes Bett mit gelbgewürfelten Leinwandvorhängen, innerhalb welcher zur Bequemlichkeit der Darinliegenden beim Aufrichten ein tüchtiger gelb und rother Strick mit ſchwebendem Hand⸗ griſſe herabhing. Die Wand des Bettes zierte ein blaues Sammtkiſſen, auf welchem Meiſter Bruns große ſilberne Uhr mit obligater Kette und Berlocken hing, und auf beiden Seiten prangten die Silhouetten von ihm und ſeiner Hausfrau, in ſchwarzem Tafft ausgeſchnitten und auf Pergament aufgezogen, deſſen Farbe ehemals weiß geweſen ſein mochte. Zu oberſt auf dem hohen feder⸗ reichen Bette lag über der grünen Kamelottdecke eine fett⸗ gemäſtete graue Katze in harmloſem Schlummer, und auf der andern Seite Frau Bruns Strickſtrumpf von gleicher Farbe. Denkt man ſich nun noch einen großgeblumten Schrank, durch deſſen halboffene Thüre eine Reihe blanker filberner Löffel und eine Menge Ballen Leinwand ſichtbar wurden, Ecktiſchchen mit Parzellan von allen Farben, nebſt einem Geſtelle in einer Ecke, deſſen geheimnißvoller Vorhang von grauem Canefas ein verborgenes Heiligthum ahnen ließ, ſo hat man das ganze Zimmer vollſtändig vor ſich.
Freilich befanden ſich weder neue noch beſonders zierliche Sachen in dem obenbeſchriebenen Raume, aber alles ſah ſo heimiſch und traulich aus, wie es mit Worten kaum beſchrieben werden kann, und dieſe Behaglichkeit wurde noch durch ein helles, praſſelndes Feuer erhöht, welches ſowohl die todten als die lebendigen Gegen⸗ ſtände genugſam erleuchtete. Zu den letzteren gehörte natürlich vor allen anderen Meiſter Brun ſelbſt, welcher


