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Der Skjutsjunge : ein Roman ; vier Theile / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von Carl Stein
Entstehung
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und habe das Recht, an Ihnen meine Fäuſte gerade ſo gut zu probiren, wie Sie an mir.

Biſt du toll? und haſt du Luſt zum Narren⸗ haus? lautete die verächtliche Erwiederung des Offiziers, welcher jetzt ſeine Aufmerlſamkeit auf das Pferd richtete; ſeine und Ivars vereinte Kräfte hoben es in die Höhe, ohne es übrigens weiter als drei bis vier Schritte vor⸗ wärts zu bringen, worauf es abermals niederſtürzte. Außerdem war auch der Weg ſo ſchlecht unterhalten, und in Folge mehrtägigen Regens ſo grundlos, daß es auch für ein kräftigeres Thier, als der Schimmel, eine ſtarke Aufgabe geweſen wäre, fünfviertel Meilen darauf zurückzulegen, ohne zu ermatten.

Aus dieſer Noth wurde endlich der Offizier ſammt Ivar und ſeinem Schimmel durch ein glückliches Unge⸗ fähr geriſſen. Es ließ ſich nämlich auf einmal aus eini⸗ ger Entfernung von der andern Seite des Waldes her das Geräuſch eines Fuhrwerks hören und kurz darauf ſah man einen leeren Wagen mit zwei Pferden. Der Offizier rief dem Ankömmlinge ſogleich zu, und befahl ihm ohne weiteres ein Pferd auszuſpannen und vor den Karren zu legen.

Die Einwendungen der Bauern wollen, wie man weiß, in Kriegszeiten nicht viel heißen, deßhalb fügte ſich jener auch nach den Umſtänden ſchleunig in den Be⸗ fehl, ohne irgend ein Wort zu verlieren. Sobald ein⸗ geſpannt war, ſtieg der Offizier auf den Karren, und rief Ivarn noch einmal zu:Hör, Lümmel, wenn dein Gaul wieder auf die Beine kommt, ſo kannſt du im nächſten Wirthshauſe deinen Karren holen, und es Gott und meiner Nachſicht danken, wenn ich im Dienſt⸗ buche keine Beſchwerde über dich führe!

Damit hieb er auf das friſche Pferd los, und in ein paar Minuten war Ivars Karren ſammt ſeinem Pei⸗ niger verſchwunden.