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„Aha!— und ich hatte mir Rechnung darauf ge⸗ machi, daß ich zwei Neuigkeiten auf einmal verkündigen wollte!“
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Drei Wochen ſpäter wurde die Hochzeit auf dem Blücher'ſchen Gute gefeiert. 4
Von dieſem wichtigen Tage erwähnen wir kein Wort, außer daß Henriette nach einigen ſtürmiſchen „Stunden, welche ſie, in einem der Gaſtzimmer einge⸗ ſchloſſen, allein zubrachte, beſchloß, ſich ver Pein nicht auszuſetzen, bei der Trauung zugegen zu ſein, ein Ent⸗ ſchluß, den ſie unter dem Vorgeben einer Unpäßlichkeit wahrſcheinlich ausgeführt haben würde, wenn nicht ein Paket von dem Bräutigam heraufgeſchickt worden wäre.
Dieſes Paket übte eine magiſche Wirkung aus, denn es enthielt einen Shawl von unvergleichlicher Schönheit.
Das bedeutete jedoch nicht viel für eine Andere, als Diejenige, welche die Geſchichte dieſes Kleinodes kaunte.
Als an einem Abende Johann bei Henrietten zum Beſuche war, hatte ein Kaufmann drei oder vier Shawls hingeſchickt, unter denen Johann den der Braut wählen
ſollte. Unter dieſen war auch derjenige, welcher nun
vor Henriettens Augen lag, der jedoch ſo ſchrecklich theuer
befunden wurde, daß der Bräutigam lächelnd erklärte,
ſo ſehr er ihn auch bewunderte, ſo hielte er ſich doch zu einem von den andern, der zwar ebenfalls ſehr ſchön nar aber doch den Fehler hatte, nicht der vornehmſte zu ſein.
„Ja,“ ſagte Henriette,„wenn Blenda dieſen nicht
geſehen hat,“— ſie warf dabei das weiche perſiſche Ge⸗ webe um ihre Schultern—„da iſt gewiß der andere willkommen. Doch einen wie dieſen habe ich in meinem Leben noch nicht geſehen!“
Man verſteht jetzt Henriettens Triumph, und wie
geſch über welc theut
kleid daß opfe


