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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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hier Gelegenheit ſucht, Euch zu treffen.. man verſteht

wohl.... Wie, Tante! fiel Jean lächelnd ein,ſollte es

vielleicht Unrecht ſein, wenn wir einander einen guten

Morgen wünſchen? Das ſteht ja allen Menſchen frei, beſonders aber Verlobten! Alles ſehr gut, aber ich habe in allen meinen Tägen den Anſtand geliebt, und ehe Ihr verheirgthet eid... Dürfen wir uns keinen guten Morgen wünſchen?

rief Blenda aus, indem ſie mit einem ſchelmiſchen Blicke

die Arme um die Mutter ſchlang.

Nun, nun, ſo weit gehe ich wohl nicht, Du Kleine; aber Ihr dürft Euch nicht ſo allein treffen das ſchickt ſich nicht! und ich gebe mir eher keine Ruhe, als bis wir zu Patrik kommen! 9 1

Die gute Frau behielt die eigentliche Urſache ihrer Eilfertigkeit bei ſich ſelbſt.

Sie war in fieberhaftem Zuſtande, bis ſie eine Seele traf, der ſie ihre Neuigkeit und ihre edle Handlung, daß ſie auf dem Erinnerungsaltare der ſeligen Regine Sophie, ein Fideicommiß und einen ganzen Baron geopfert hätte, erzählen konnte.

Nun, ſo will auch ich, erklärte der⸗ Schwieger⸗

ſohn,mir nicht eher Ruhe gönnen, als bis wir auf⸗ geboten ſind und Hochzeit gefeiert haben: Alles kann ja in drei Wochen abgemacht ſein nicht wahr, beſte Tante?..

Halte Hochzeit, wann Du willſt, mein Beſter... Nur weiß ich nicht und daran müſſen wir wohl doch ein wenig denken ob Blenda ſo bald in Ordnung kommen kann! 1

Ja, da haben wir's! meinte Blenda etwas zögernd;

ich müßte mir wirklich Verſchiedenes nähen..... Kleinigkeit, mein Engel! Du brauchſt Dir nicht

zu nähen, Du haſt ja die ganze Ausſteuer ſchon fertig. Ich? 8.

guten eiger

Ich

und

glüc ſeine Lip) ank⸗

als Hot

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