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In dieſem Augenblicke, da der glückliche Liebhaber zum erſten Male ſein Glück umarmte, da er von Blen⸗ da's Lippen die eigentliche Bekräftigung ihres gege⸗ benen Gelübdes einforderte— in eben dieſem Augen⸗ blicke wäre es ſehr leicht geweſen, wenn man nämlich darnach gelauſcht hätte, in dem angrenzenden Zimmer ein gewaltſames Schluchzen und gleich darauf einen ſchweren Fall zu hören.
Die Ueberglücklichen aber hörten ſo wenig das Eine, als das Andere— denn eine gewiſſe Art von Gluck hat faſt immer Taubheit in ſeinem Gefolge.
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Frau Emerentia war nicht im Stande geweſen, das natürlichſte von allen Gefühlen zu beſtegen, wir meinen die Neugierde, das unglückliche Erbtheil von un⸗ ſerer Stammmutter, und den jungen Leuten daher leiſe bis an die Thür nachgeſchlichen.
Wie hätte ſie es auch wohl aushalten können, zu leben, wenn ſie nicht ſo ſchnell wie möglich die wichti⸗ gen Worte vernehmen konnte, die Blenda's und mit demſelben ihr eigenes Schickſal entſcheiden ſollten!““
Die Gefühle der guten gnädigen Frau zu beſchrei⸗ ben, als ſie den Namen ihres Schweſterſohnes Johann Blücher als den einzigen und richtigen ausſprechen hörte, iſt bei Weitem nicht ſo ſchwierig, als man ſich wohl vorſtellen könnte, denn die ganze Beſchreibung iſt vollſtändig zuſammengefaßt in der tiefſinnigen Aeußerung, die ihren Lippen entfuhr:
„Armes Kind! läßt ſie ſich von der Dichtung fangen und nimmt ihr Wort zurück— was ſie natür⸗ licher Weiſe thun würde, wenn eine ſolche Lächerlich⸗


