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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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Eigennutz, den ich mir erlaubt hatte, iſt der, daß ich

Dich an dieſen Ort geführt habe, den ich heimlich gekauft, und wo ich unter Träumen von einem Glücke, das mir nun vielleicht von einem Andern entriſſen wird unaufhörlich gearbeitet habe, um Alles zu dieſem Zeit⸗ punkte, dem ſchönſten, um auf's Land zu ziehen, fertig zu bekommen... denn in demſelben Augenblicke, da ich mich zu erkennen gegeben, iſt es wenn nämlich meine Hoffnung beſtätigt wird auch nothwendig, unſer Glück zu ſichern.

Und nun ſetzeſt Du es dennoch in Zweifel, ob dieß Alles vergeblich geweſen iſt! antwortete ſie mit tiefem Zittern in ihrer Stimme.Kannſt Du wohl glauben, theurer Jean Johann ſage ich niemals kannſt Du wohl eine einzige Secunde im Ernſte glau⸗ ben, wie eitel, romantiſch und närriſch ich übrigens auch ſein mag, daß ich im Stande ſein könnte, ſogar meine Liebe dem Glanze eines Titels aufzuopfern? Nein, wenn dieſer nur meinen Ohren, nicht aber mei⸗ nem Herzen liebkost, ſo hört er auf, eine magiſche Kraft zu haben.

Ach, Blenda, Blenda, täuſche Dich nicht ſelbſt!

Vielleicht bedarfſt Du einer längeren Zeit, um Deine

Wahl zu treffen?

Boshafter! Wäre es Deine Abſicht geweſen, mir in der Wahl meine volle Freiheit zu geſtatten, warum haſt Du ſie mir denn geraubt? Kann ich wählen, ich? Und ihre ſchönen Augen, von denen jede Wolke der Unruhe und Unzufriedenheit gewichen war, ſanken mit fragender Zärtlichkeit auf die ſeinigen.

Wie? mein entzückender, geliebter Engel! und der Baron, der ehrenwerthe Baron...

... Er mag ſich nach einer andern Freiherrin umſehen, ich..

Du?. 5

.. ich begnüge mich meinem Couſin, dem Hut⸗ ſtaffirer!

zum da's bener blicke darn ein

ſchwe

Eine Glü