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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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daß nur die Liebe zu dem Andenken an Deine Mutter Dich dazu vermocht haben würde, daß Du...

O, nichts davon! Es iſt mit Henrietten etwas ganz Eigenthümliches, wovon wir vielleicht ſpäter reden können... Ich mußte ſie auch hierin irreleiten, um Dich gegen ihre Aufmerkſamkeit ſicher zu ſtellen.

Nun, ſo laß uns denn zu Deiner neulichen Aeuße⸗ rung übergehen, nämlich daß... daß... wie war es doch noch?

Ich verſtehe Dich nicht!

O.. laß mich nachdenken!... Du wäreſt im Stande, daß...

Aber was meinteſt Du?

Ich glaubte, Du verſtändeſt das, da ich Dich haran erinnerte, daß Dich kein Verſprechen an mich indet.-

Das kann wohl ſein aber erkläre mir dennoch Deine Meinung deutlicher!

Ich habe keine andere Meinung, als die, welche die Ehre vorſchreibt... Dein Gemüth, Blenda, ſtrebt nach einem Leben, das ich Dir nicht zu bieten vermag. Ich weiß, daß Dein Herz für mich geredet hat, und mit Ueberſehung der kleinen Verrechnung, die Du machen konnteſt war ich bereit, dieſen Einfluß zu meinem Vortheile zu benutzen; aber damals war noch von nichts, das für beſſer angeſehen werden konnte, die Rede. Jetzt dagegen, da ein Nebenbuhler aufgetreten iſt, der Dir außer ſeiner Liebe alle glänzenden Vorzüge anträgt, die Du als meine Gattin vermiſſen müßteſt, jetzt... Er hielt einen Augenblick inne.

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Jetzt ſoll Deine Wahl frei ſein. Der einzige