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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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übergoſſen..B darauf, ſich ſtellend, als hätte ſie dieſen

Rath nicht gehört, ſagte ſie eilfertig:

Jetzt begreife ich, daß die Urſache, aus welcher Du Dich ſo ſelten zeigteſt, keine andere war, als daß Du fürchteteſt, Du moͤchteſt Henriettens Aufmerkſam⸗ keit erwecken... Aber zwei Dinge kann ich dennoch nicht begreifen...

Welche?

Die Adreſſe auf dem Bücherpakete war von der

.. Hand des wirklichen Grafen ich ſah hernach auf

dem Dampfſchiffe zufällig ſeine Handſchrift der Lieutenant hatte einen Brief von ihm.

Ja, das iſt richtig; die Adreſſe hatte der Graf Ccreutz wirklich geſchrieben.

Wie ging denn aber das zu?

Ganz einfach: an jenem Abende, da einige junge Männer beiſammen waren ich war ebenfalls mit dabei ſaß der Graf, welcher von dem Lieutenant die Lobpreiſung Deiner Schönheit gehört hatte, während das Geſpräch ſich ſcherzhaft immerwährend um Deine Perſon drehte, und ſchmierte einen ganzen Bogen voll mit Deinem Namen...

Weiter! 4

Dieſer Name war mir ſchon damals es war nach unſerer Unterredung allzu heilig, als daß ich ihn ſo entweiht ſehen wollte; ich bemächtigte mich daher des Papiers ganz unbemerkt, und als ich nach Hauſe kam, hatte ich den Einfall, um nicht nöthig zu haben, ſelbſt zu ſchreiben, eine von dieſen Namenzeich⸗ nungen auf dem Bücherpakete anzuwenden; denn hätte Du hernach einen meiner Briefe an die Mutter ge⸗ ſehen, ſo hätteſt Du auch meine Handſchrift erkannt.

Blenda ſchüttelte den Kopf mit einer kleinen un⸗ zufriedenen Geberde Alles ließ ſich alſo erklären!

8Laß uns jetzt zu dem zweiten Stücke kommen, das Hu nicht begreifen kannſt! Die Sitzung zieht ſich in die Länge, und ich erwarte mein Urtheil!