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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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zu unſerem beiderſeitigen Glück oder Unglück der Zufall zuſammenführte.

Blenda's einzige Antwort war ein Seufzer.

Du ſiehſt nun wohl ein, daß ich nicht gut meinen Namen ſagen konnte; welche Neuigkeit würdeſt Du da nicht zu meiner Mutter gebracht haben es war noth⸗ wendig, daß ich ſelbſt bei meiner Rückkehr erklärte, wie es ſich damit verhielt.

Und als Du zurückkamſt... da bedurfte ſie keiner Erklärung mehr!

Leider!

Jetzt trat ein etwas längeres Schweigen ein.

Blenda brach daſſelbe zuerſt, ohne ſich Zeit zu laſſen, darüber nachzudenken, wie dieſer ruhigere Ueber⸗ gang in ihren Gefuhlen ſo allmälig eingetreten war.

Was konnte Dich hernach veranlaſſen, ſagte ſie,

dieſes Spiel mit mir fortzuſetzen?

Einige Stunden nach meiner Rückkehr trafen wir uns zufällig, wie Du Dich entſinnen wirſt, bei einem Bekannten Du weißt, daß ich Dich da als meine Couſine präſentirte?

Das iſt wahr... doch als wir allein waren, ent⸗ ſchuldigteſt Du Dich deßwegen!

Ein Hausflur das wirſt Du geſtehen war kein paſſender Ort zu Erklärungen von ſo delicater Beſchaffenheit. Du warſt ja auch von Deinen Gefühlen ſo erregt, daß Du kaum im Stande warſt, Dich auf⸗ recht zu erhalten wie wäre ich alſo wohl im Stande geweſen Dich noch mehr aufzuregen!

Doch im Wagen?

Dort war es auch meine Abſicht, Dir zu erklären, daß Du in Deinem unbekannten Freunde einen Ver⸗ wandten ſäheſt ich hatte ja damals keinen Grund, dieſes länger zu verhehlen war es aber wohl zu verwundern, wenn ich, hingeriſſen von dem Ausrufe, der Dir entfahren war, erſt einige Augenblicke das eingebildete Glück genießen wollte, daß mein Wieder⸗

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