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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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Es irſt, zu fach, It... dem

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O, das iſt unmöglich ich ſage, es iſt unmög⸗ lich... es muß unmöglich ſein!

Und warum denn unmöglich?

Aber der Graf... der Graf!

Welcher Graf?

Großer Gott! er fragt, welcher Graf!... O, dieſer Scherz iſt grauſam ich habe ihn nicht ver⸗ dient... nein, wirklich nicht!

Aber ſo erkläre Dich doch ich weiß ja nicht im Mindeſten, was Du meinſt!

Im Wirthshauſe zu Wenersborg ſagte ſie in tiefer Bewegung, als fürchtete ſie, der Athem moͤchte nicht zureichen wohnte ein Schonen'ſcher Graf C-creutz neben uns.. Dieſen meinte ich zu ſehen, als Du auf der Straße zu mir kamſt und mich fragteſt, ob ich mich verirrt hätte.

O, nun begreife ich, warum Du mich fragteſt, ob ich nach Schonen reiste!

Ja ja, ſei überzeugt, ich hätte weder das Eine noch auch das Andere gefragt, wenn ich nicht gemeint hätte, ich wüßte, mit wem ich redete! Ich hatte gehört, daß der Graf ein junger Mann mit dunklen Haaren wäre, ich glaubte, er wäre Derjenige, der uns bei un⸗ ſerer Ankunft in der Hausflur begegnete; ich hatte Dich in ſein Zimmer gehen ſehen, und ich hörte gleich darauf den Bedienten zu dem Lieutenant, den wir auf der Treppe trafen, ſagen, daß der Graf zu Hauſe wäre... Ach, das Alles ſind zu deutliche Beweiſe, um täuſchen zu können: Du biſt der Graf; ja, ja, Du biſt der Graf l... Couſin Johann war ja zu jener Zeit in Hamburg!

Als ſie die letzten Worte ausſprach, umfaßte ſie mit beiden Händen ſeinen Arm und blickte ihm angſt⸗ voll in das Geſicht.

Er aber machte dieſe weißen Händchen los, die er unter andern Verhältniſſen ſo gerne behalten haben würde, und ſagte mit tiefer, ernſter Stimme:

Welch ein unglückſeliger Irrthum, welch kindiſche