„Ich habe nur geglaubt...“ „Du haſt geglaubt?. Was?“
„Daß dieſer Augenblick kommen würde, und daß, wenn er käme, wir ohne Zweifel...“
„... ohne Zweifel?“
„... glücklich werden würden— iſt das nicht ganz einfach?“
„Ja, ſehr einfach, Du liebliche Seherin!... Es fragt ſich nur, ob Du es auch noch ſo finden wirſt, wenn Dein Ritter— den Du, wie ich mir denke, zu Gott weiß was gemacht haſt— ſich ganz einfach, ſchlecht und recht, in den Couſin Jean verwandelt.. Doch, verſtehe mich recht: es iſt jetzt die Rede von dem wirklichen Couſfin Johann.“
„Von dem Hutſtafftrer?“
„Ja, von dem Hutſtaffirer!“
„Gott, wie närriſch!...“ hier brach Blenda in ein heftiges Gelächter aus..„Aber jetzt genug mit dieſem tollen Scherze! Wir können wohl ein kleines Abenteuer unter dem pſeudonymen Couſin Jean ſpielen, wenn wir uns aber heirathen wollen, ſo muß das wohl unter Deinem wirklichen Namen geſchehen!“
„So viel iſt gewiß,“ entgegnete er lächelnd,„daß ich mich wirklich unter keinem andern Namen verhei⸗ rathen kann, als unter dem, welchen ich eben ange⸗ führt habe.“
„ͤDu haſt alſo keinen andern Namen, als Couſin
In dieſen Worten lag eine ſo unwiderſtehliche Wahrheit, daß Blenda ihren Liebhaber mit erſtaunten Blicken anſtarrte.
„Du. Du der wahre Couſin Johann, der ver⸗ abſcheute Conſin Johann?“ „Ja, eben dieſer!“
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