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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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3⁵⁴ ſcheinlich mit ſeinen beiden Kabinetten an den Seiten ſelb

in dem Salon Platz finden, den der Baron auf ſeinem in!

prächtigen Gute hat! niß Das mag wohl ſein, entgegnete Blenda, indem

ſie ſich mit einer kleinen koketten Nachläſſigkeit in einen ang

der ſchwellenden Ruheſeſſel, die den Divantiſch umga⸗ glau

ben, warf,aber ich trotze ihm, wenn er in der Wahl end

der Möbeln, der Farbe und der Anordnung ſelbſt mit antn dieſem wetteifern kann!. Ich bin ſo entzückt über dieſen göttlichen Ort, ſo entzückt, daß ich nur mit öffn Mißbehagen daran denken kann, daß ich ihn verlaſſen kleit

muß!. bret So bleiben Sie denn hier, mein Couſinchen,H Ger wenn es Ihnen beliebt fiel Couſin Jean mit einem mäl

zärtlichen und ſtrahlenden Blicke eindenn das Gut beſt gehört mir, und Sie wiſſen wohl, daß ich keinen leb⸗ hafteren Wunſch hege, als Sie zur Herrſcherin deſſel⸗ irge ben zu machen.. doch, werden Sie das wohl werden kleit wollen? darüber hege ich bittere Zweifel! din

Dieſe Erklärung kam ſo ganz ohne alle Vorberei⸗ Me. tung, ohne die geringſte Feierlichkeit, daß zwei unbe⸗ ſie ſtimmte Ausrufungen, die eine gleichſam ein Echo der andern, den Lippen der Mutter und der Tochter ent⸗ ihre fuhren...., weit

Darauf trat eine Minute lang ein banges Still⸗ wel⸗ ſchweigen ein.

Wie? ſtotterte endlich Blenda.Sind wir alſo zu Hauſe bei uns?

In dieſen Worten lag etwas ſo unbeſchreiblich Hin⸗ reißendes, daß Couſin Jean unwillkürlich ſeine Arme ausſtreckte, um Diejenige, welche ſie geſprochen hatte, an ſein Herz zu drücken.

Aber augenblicklich ſanken die Arme wieder herab, ſſich ohne nur das junge Mädchen, das ſich zitternd erhoben hatte, berührt zu haben. tete

Meine beſte Tante mit dieſen Worten wendete ve ſich der junge Mann an Frau Emerentia, welche ſich Nich

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