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Wir überſpringen eine Zwiſchenzeit von drei Wochen, in denen die Zurüſtungen alle Gedanken
Der zweike Juli des Jahres 1832 war der merk⸗ würdige Tag, an welchem unſere Heldin ihre neue Zeitrechnung begann, denn an dieſem traf ſie mit ihrer Mutter wohlbehalten in Wenersborg ein in dem zweiſpännigen Wagen des Reichstagsmannes, in welchem auch der eben nicht vortrefflich verſehene Mantelſack an der Seite der beiden Butterfäſſer, des Schinkens und der Käſe— Alles gleichwohl ſorgfältig in Sackleinwand gepackt— Platz gefunden hatte.
Mit Ausnahme einiger Beſuche in Skara war Blenda noch niemals in einer Stadt geweſen. Aber ſie hatte von ſo vielen Staͤdten geleſen und in der Phantaſie ſo oft darin gelebt, daß ſie auf keine Weiſe, wie man es nennt, verwirrt wurde.
Wenersborg war ja überdieß nur eine„Reſidenz⸗ ſtadt“*) und bedeutete alſo wenig für Leute, die nach der Hauptſtadt zu reiſen gedachten.
Es war etwa zwei Ahr des Mittags.
*) Man nennt in Schweden jede Hauptſtadt eines Läns, worin ein Landhauptmann wohnt, ſowie auch jede Hauptſtadt eines Stiftes, worin ein Biſchof ſeinen Sitz hat, eine Reſidenzſtadt, und die Wohnung oder das Haus eines Landshaupt⸗ manns und eines Biſchofes die Reſidenz deſſelben.
Anm. d. Ueb.
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