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Die Romanheldin : Novelle / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F. Frisch
Entstehung
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darüber freuen. Iſt es denn aber auch ganz gewiß, daß die Auction ſie alle deckt?

Gott ſei gedankt, ja; denn ſie waren nicht ſo groß. Dennoch bleibt uns weiter Nichts übrig, als was hier im Zimmer iſt; die Verkaufsſumme für die⸗ ſes, ſammt dem großen Stück Leinwand, das eben fertig iſt, ſoll aber gewiß zu den Koſten hinreichen für die Reiſe, an welche ich jetzt denke.

Wie? eine Reiſe o Himmel eine wirkliche Reiſe! Und wie durch einen Zauber verſiegte die letzte Thräne, welche in Blenda's Auge glEste.

Die Mutter nickte.

Aber ſo ſage doch, wenn wir gereist ſind, was wollen wir da anfangen oder ſage erſt! wohin rei⸗ ſen wir?

Zum Glück!

O mein Gott! liebe Mutter, man kann ſich doch mohr nicht ſo auf's Gerathewohl darnach auf den Weg egeben?

dWarum denn nicht? Haben wir hier denn Etwas, das ſicherer iſt? Zwar kann ich Baumwollenzeug weben und Du Vorhemden und Tuͤcher ſticken, doch meinſt Du, das reicht zu Allem hin, wenn wir im Herbſt von dem Dienſtgute hinweg müſſen? Und dann, wer kann Dich hier wohl ſehen?

Auf dieſes Argument antwortete Blenda Nichts, ſofern nicht ihr verſchämtes Erröthen als eine Antwort gelten konnte.

Wäre der ſelige Vater bei uns geblieben, ſo hätten wir natürlicher Weiſe gelebt wie bisher; nun aber iſt er dahin, und es iſt meine Pflicht, für uns Beide zu denken.

Und was haſt Du denn gedacht, Mutter?

An Vielerlei, meine Kleine zuletzt entſchloß ich mich beſtimmt zu einer Sache.

Und welche iſt dieß?

An meine Halbſchweſter Regine Sophie in Stock⸗

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