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da werde ich ſo aufgeregt— und ich bedarf meiner ganzen Ruhe.“— Und ſtill gingen ſie auf dem alten, bekannten Wege
dahin, über die Brücke, durch den Park und auf den
Hof hinauf.
Am Gitterthore wurde der Onkel von einem etwas corpulenten Mann von mittleren Jahren, mit einem hurtigen und klugen, aber nicht beſonders angenehmen Aeußern, der ſich ſelbſt als Bruksverwalter vorſtellte, empfangen.
„Aha!“ dachte der Onkel,„das war mir ein an⸗ derer Bruksverwalter, als dieſer Helmer! Dieſe ehrliche Seele— denn das iſt er gewiß— würde gewiß nicht ſo viele Verwirrung angerichtet haben!“
Nachdem der neue Bekannte des Onkels, der gleich⸗ wohl jetzt auf Dagby ſchon alt war, den Onkel unter vielen Verbeugungen und Begrüßungen auf ſein ehema⸗ liges Zimmer begleitet hatte, erklärte er, die gnädige Frau hätte den lebhafteſten Wunſch geäußert, ihren lie⸗ ben Gaſt ſo ſchnell wie möglich, ſelbſt empfangen zu önnen.
„Ich danke, ich danke! will mich nur erſt ein we⸗
nig putzen!“ Eyhemals hätte der Onkel ſich an eine ſolche Cere⸗ monie nicht gekehrt, da er jedoch an die Schwächen der Schwägerin dachte, ſo wollte er ihr alle mögliche Auf⸗ merkſamkeit zeigen; daher tauchte das eine Stück nach dem andern von der ehemaligen eleganten Reiſegarde⸗ robe aus dem Mantelſacke auf— ſogar die pfirſichfar⸗ bene Weſte, dieſe unſterbliche Freundin, wurde mit einem Seufzer auf die Seite gelegt, um einer andern Platz zu machen, die erſt vor fünf Jahren modern war.
„Nun, nun,“ tröſtete ſich der Alte,„dieß gilt nur für heute!“
Und jett begab er ſich auf den Weg in das große Gebäude. Die Hofräthin war ſo gnädig, ihn ſchon in der Hausflur entgegen zu nehmen, woſelbſt ſie zur höchſten Verwunderung des Onkels keine Ceremonien
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