Teil eines Werkes 
11.-13. Bändchen (1849)
Entstehung
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O nein, keine! Wenn er klagte, wenn er tobte, wenn er mir Vorwürfe machte, die davon zeugten, daß ſein

nicht, was er verkündigt hat: ewige Trennung?.... Wie? Scheidung: Geſetz... Bekanntmachung in den Zeitungen? e. Sie ſprang wieder auf. Sie warf mit wilder Verzweiflung ihren Blick über dieſes Zimmer, welches ſie erſt jetzt recht erkannte.

Ein Ruf von zuſammengepreßtem, aber tödtendem

Schmerz drängte ſich über ihre Lippen.

Und keinen Freund, kein menſchliches Weſen, zu dem ich fliehen und bei dem ich ausweinen kann! Ach, ja, bald bin ich bei dem Einzigen, der Er⸗ barmen mit mir haben wird! Aber, bin ich erſt bei ihm, ſo bin ich auch allein... gleich allein. Nein, ich will noch nicht reiſen... noch nicht... noch nicht!

Nach einem Ausbruch der fürchterlichſten Gemüths⸗ unruhe, verſuchte ſie ihre Gedanken von Neuem zu ordnen, eine Ueberſicht über ihre Lage zu gewinnen, ſie zu erwä⸗ gen und zu ſehen, ob es nicht möglich wäre, in derſelben

die Dämmerung eines kommenden Lichtes zu entdecken.

.Warum ſchreckt mich Ernſt's Anerbieten der Frei⸗ heit ſo? War ich nicht auf dem Wege, mir ſie ſelbſt zu geben?

Ja wohl; doch damals war ich verblendet, verleitet, wahnſinnig.

von Neuem in die Welt einzutreten, welcher ich ange⸗

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höre? Glanz und Reichthum, die Genüſſe des Lurus und des Geſchmackes ſind ſie gar nichts werth?

Hat es denn gar keinen Werth, von einem Lande zum

andern reiſen zu können? Wie viele Schätze für den

Schönheitsſinn, wie viele Triumphe für die Eitelkeit?.

iſt das Alles gar nichts? Ein launenhaftes Weib. IV. 3

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g Enthält nicht dieſe Freiheit für mich das Recht,

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