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wie ſeine ſelige Frau ihrer Mutter erzählt hätte. Er hatte eine unerlaubte Liebe zu einer Andern gehegt und Diejenige gemordet, welcher er Liebe im Leben und im Tode geſchworen hatte; doch ging er, Gott ſei Preis, als ein reuiger Sünder den letzten Weg. Die armen Eltern waren ſchon vorangegangen: die Trauer hatte ſie getödtet... Doch, Kinder, hört Ihr nichts? Es iſt mirr gerade ſo, als ob ich den Donner hörte.“ Ein Zittern durchflog alle Mitglieder des Patriar⸗ chates. Sie dachten an die junge Frau, welche in der 4 Scheune unter der fünften Bohle lag... ſie machte wohl in jeder Nacht ein großes Geräuſch.
Aber Primus— der ein wenig Freidenker war und Geſchichten nur darum liebte, weil ſie Geſchichten waren, und nicht um des Wunderbaren willen— Primus eilte an das Fenſter, ſtieg auf einen Stuhl und ſpähte hinaus.
„Merkſt Du Etwas?“ fragte der Onkel.
„Ja, Herr, und noch dazu etwas ganz Neues!“ .„Was denn?“ „Das Geraſſel eines Wagens, Herr, ſo wahr ich lebe; denn ich glaube kaum, daß es der Nirx iſt, welcher geht und im Bache ein ſolches Spiel anſtellt... Nein... wie ich ſage, der Nix hat hier keine Schuld— ein Wa⸗ gen iſt es!“
„Das iſt ſonderbar!“ meinte der Onkel.
„Ein Wagen, ein Wagen!“ dieſe beiden Worte gingen von Munde zu Munde.
Die Ankunft eines Wagens war in Grandalen eine ſo wichtige Neuigkeit, daß ſie wenigſtens ebenſo große Senſation erweckte, wie die vorhergehende Geſchichte.
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Zweites Capitel Verzweiflung.
Als Helmer auf Edith's angſtvolle Frag im Himmel! wo ſind wir?“ antwortete:„In dem ⁵


