Teil eines Werkes 
11.-13. Bändchen (1849)
Entstehung
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ſo mehr in der Liebe zu der reizenden Bolla, der Näh⸗ terin und Aufwärterin des Hauſes. 4

Bolla hatte ebenſo gut wie manche Andere ihre Liebesgeſchichte gehabt, und wie für manche Andere hatte die Romantik ſich in jene Wirklichkeit aufgelöst, welche keine Seufzer, keine Thränen und keine Bitten in einen Traum zu verwandeln vermögen. Bolla aus ihrem Dienſt weggejagt und ohne Schutz, denn Vater und Mut⸗ ter waren todt, und der Geliebte hatte einen andern Schatz bekommen ſtand an einem ſchönen Morgen vor einem ſchönen Waldſtrome und beſann ſich, ob es wohl nicht das Beſte wäre, ehe ihr Kind die erſte Sonne dieſes ſchwarzen und laßweiligen Lebens ſähe, ſeinem und ihrem Leben ein Ende zu machen; da, als ſie ge⸗ rade hierüber nachdachte und das Vorhaben auf ihrem Geſichte zu leſen war, offenbarte ſich ihr ein freund⸗ licher Engel, der ihr Retter und Beſchützer wurde. In Grandalen fand ſie eine Heimath für ſich⸗und für ihr Kind; das Kind aber vertauſchte dieſe Heimath bald mit einer andern, Bolla indeſſen blieb, wo ſte war, und bemühte ſich, dem Herrn ihre Dankbarkeit zu beweiſen durch den Geiſt der Ordnung und Gemüthlichkeit, wel⸗ chen ſie durch das ganze Haus verbreitete.. Es ver⸗ ſteht ſich von ſelbſt, daß Primus, Aller Goldkind und Viceherr, ihr eine Zeitlang ſeine Huldigung widmete aber es war nun ſchon ſehr lange her, ſeitdem die eine von den beiden weißen Katzen Bolla hieß.

Onkel Janne ſaß auf ſeinem Stuhl und rauchte. Mut⸗ ter Siſſa und Mutter Trina traten die ſtillen Spinnräder. Bolla ſtrickte an einem Strumpf. Der Korporal ſchnitt an einem Löffel. Petter Einſiedler verſah einen alten Kübel mit Reifen. Olle ſpaltete kleines Holz, und Primus ſaß auf einem Schemel vor dem Kamin, legte Feuerung auf und reizte Björn und Murre einander in die Haare.

Das ganze Gemälde hatte einen Farbenton, den