Teil eines Werkes 
11.-13. Bändchen (1849)
Entstehung
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Landſtraße unſer Onkel, und meinte, es ſchiene in der Seele des Sünders noch ein kleines Feld vorhanden zu ſein, das willig wäre, eine beſſere Ausſaat entgegen zu nehmen und wer wollte der Säemann ſein, wenn nicht der Onkel... Petter Einſiedler, wie man ihn in der Colonie wegen ſeiner zurückgezogenen Verſchloſſen⸗ heit nannte, war in Grandalen eine Art von Statthalter geworden, und führte in Abweſenheit des Onkels ein ruhiges, aber ernſtes Scepter.

ein ſehr häßlicher, rothhaariger und einäugiger Jüng⸗ ling, der wegen gewiſſer Umſtände ein Bedürfniß gehabt hätte, in eine Anſtalt für ſchlecht erzogene Kinder zu kommen; da er aber keine ſolche gefunden hatte, ſo ſetzte er ſeine Raufereien fort, bis er in einer Schlägerei das eine Auge verlor, worauf er verlaſſen, geplagt, ab⸗ gemergelt bettelnd nach Grandalen kam, wo zu jener Zeit eben ein Platz leer geworden war. Olle erhielt denſelben, und hatte ſich nun in ſechs Jahren ſo an Leib und Seele erholt, daß Alle ihn lobten; auch war er Derjenige, welcher die ſchwerſte Arbeit aller Art ver⸗ richtete und bisweilen ſeine Vorgeſetzten und das weib⸗ liche Perſonal mit allen luſtigen Erzählungen unterhielt, die er auf ſeinen Bettelwanderungen gehört hatte.

Doch wir haben des weiblichen Perſonales erwähnt,

und dürfen dieſes nicht vergeſſen.

Zwei alte Wittwen die in ihrer Jugend in der großen Spinnanſtalt des Staates ſpinnen gelernt haben, jetzt aber ſeit vielen Jahren würdige Matronen im Pa⸗ triarchate ſind waren die Aufſeherinnen über Haus und Viehhof, und trafen in dem einen Augenblicke ſingend beim Kaffeethränchen zuſammen und in dem andern kei⸗ fend am Herde, wo ihnen die halbgekochten Kartoffeln als Bomben dienten.

bisweilen ein kleines Scharmützel mit einander hatten,

Die letzte Perſon in dem maskulinen Dreieck, war

Wenn aber auch Mutter Siſſa und Mutter Trina

um das Gemüth zu erfriſchen, ſo vereinigten ſie ſichum