Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſie es nicht der Mühe werth erachtete es zu bemerken;

*

zugleich aber legte ſie in ihr Weſen jene verbindliche Nei Feinheit, welche machte, daß ſich Niemand beleidigt fühlen du konnte, weil er nicht weiter kommen konnte, als bis an hätt die äußerſten Schranken des Geſellſchaftslebens. 1 buch

Ihrer Toilette und ihrer Schönheit aber widmete 4 ſie inzwiſchen eine Aufmerkſamkeit, die zu verrathen hetri ſchien, daß ſie gegen die Aufmerkſamkeit, welche ſie allen weckte, nicht ganz ſo gleichgültig war, wie es den An⸗ vela ſchein hatte. Und da nun der Jufall es ſo fügte, daß will unſere Reiſenden mit einem Engländer Bekanntſchaft allen machten wer reist jetzt, ohne einen von Albions Uebe Abkömmlingen zu treffen? der ein vornehmer Gentle⸗ ſchie man war, wenn auch ein wenig zurückgekommen in auf ſeinem Aeußern und in ſeinem Reichthume, aber doch immer ausgezeichnet genug, um mit ſeiner Courtoiſie ſtand bei einem ſchwediſchen Fräulein Glück machen zu können, Mut da der engliſche Titel Lady für ſie einen ſolchen Zauber⸗ 4 klang hat, ſo glaubten ſowohl die gnädige Frau, als unb⸗ auch der Onkel Janne und die Uebrigen ja ſogar einm der Rittmiſter, welcher ſchon alle Hoffnung aufgege⸗ Ged ben hatte daß die Stunde geſchlagen hätte.

Edith iſt hoffärtig, ſagte die Hofräthin;ſie in ei hat wohl den Baron und den Grafen ausgeſchlagen... nicht ich glaube beſtimmt, daß ſie einen Lord nicht ausſchlägt ſich wenn er Ernſt daraus macht. Eitel

Und an Clinton von C. machte vollkommen Ernſt, eine, denn er wi nicht nur entzückt, ſondern ganz hingeriſſen er iſ von der bezaubernden und ſchönen Schwedin; aber er Sinn bekam ſowohl das erſte als auch das zweite Mal einen Korb; denn Seine Lordſchaft hatte hinſichtlich des Eigen⸗ ſinnes einige Aehnlichkeit mit den Finnen; vielleicht hatte er auch gewettet, er wollte Edith gewinnen; genugt nachdem ſie in Carlsbad von einander Abſchied genom⸗ men und nach verſchiedenen Richtungen gereist warem ſuchte er gleich nach Neujahr die Familie der Hofräthin in Paris auf, und dort noch mehr angefeuert durch

die geheimnißvolle Hindeutung der Hofräthin, daßt ditſ wwa