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die Hofräthin lachend, indem ſie an den Fingern zählte. „Das iſt ja eine recht artige Karawane, und recht herzlich angenehm und luſtig ſoll es werden, wenn man einmal den Zwang der Haushaltung wegwerfen und frei leben kann, wo man will und wie man will, bald in der Stadt, bald an der See, bald auf dem Lande, bald im Walde.“.
Und augenblicklich, belebt von der ungewöhnlich guten Laune der gnädigen Tante, war der Rittmeiſter bei der Hand, mit einem Liede einzufallen:
„Im Wald, im Wald, Im friſchen grünen Wald, Wo's Echo ſchallt— Im Wald, wo's Echo ſchallt. Da tönet Geſang und der Hörner Klang Ganz luſtig den ſchweigenden Forſt entlang.. Trara! Trara! Trara!“
„Wenn der uns nicht das Leben aus dem Halſe hinaus ſchwatzt, ſo ſingt er es wohl hinaus!“ raunte der Onkel Helmer'n in's Ohr, als Couſin Abbé gleich
„darauf bei Edith's Eintritt Precioſa's Romanze zu ſin⸗ gen begann: „Einſam bin ich nicht allein...“
Um nun aber über Edith zu reden, für welche alle dieſe Umſtände eigentlich gemacht wurden, ſo war ſie nicht unzufrieden damit, daß ſie die Heimath verlaſſen durfte. Jetzt, ſo unmittelbar nach den durchlebten ſchreck⸗
lichen und ſchmerzhaften Ereigniſſen, war es dort ſo gezwungen; vor allen Dingen gebrauchte ſie Zeit, und es war nicht zu bezweifeln, daß es am beſten war, wenn dieſe Zeit ihr anderswo verfloß, als auf Dagby.. Helmer dachte in dieſem Falle ſo übereinſtimmend mit Edith, daß er mit einer Bereitwilligkeit und Uner⸗ müdlichkeit, die ihn wo möglich in der Gunſt der Hof⸗ räthin noch mehr erhob, ſeine Perſon vervielfältigte, um Alles zu beeilen. „Nun wohl,“ flüſterte die gnädige Frau der erröthen⸗ den Manſell Octavie zu, wir kommen wohl zurück und


