Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1849)
Entstehung
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Das kluge Betragen des Rittmeiſters, ſelbſt als er während der inneren Unruhen gewiſſermaßen verwieſen war, für die Ehre des Hauſes Sternfelt gekämpft zu haben, ſeine überall auspoſaunte Ueberzeugung, daß keine Frau in Svea⸗ und Götaland ſich mit der Hof⸗ räthin an Verſtand, Beſonnenheit, Würde und aller Art von Vortrefflichkeit meſſen köͤnnte das Alles trug jetzt ſeine Frucht, da die Hofräthin eines Tages agte: ſasMein lieber Couſin Abbé! es iſt Zeit für uns, daß wir wieder anfangen aufzuleben, und ich glaube kaum, daß es ſchädlich ſein würde, eine muntere und angenehme Geſellſchaft auf unſerer Reiſe zu haben, be⸗ ſonders, wenn Sie ſowohl das ökonomiſche Detail, als auch das Amt eines Cicerone übernehmen wollten.

Und auf ſeine Bereitwilligkeit in dieſer Sache ſchwur der Rittmeiſter bei der Ober⸗ und Unterwelt.

Mamſell Octavie, welche jetzt den großen Curſus von Olga's Erziehung beendigt hatte und von allen Seiten her Winke von neuen Eleven erhielt, nahm den⸗ noch das Reiſeanerbieten als Geſellſchaftsdame eine Belohnung für treue Dienſte mit nicht geringerem Ver⸗ nügen, als der Rittmeiſter ſein Kaſſenführeramt an.

ieſe beiden Perſonen, welche große Sympathie und ein unbegrenztes Vertrauen zu einander hegten, knüpften ihre Intereſſen und Hoffnungen an die Hofräthin.

Wenn nun zu den drei Hauptperſonen Mutter und Töchter der Onkel(die Ehrenwache), Mamſell Octavie(die Geſellſchaftsdame) und der Rittmeiſter(der

Intendant) hinzu addirt wurden, ſo waren es ihrer ſechs;

hiezu kam, wie Couſin Abbé ſich ausdrückte, das ſtumme Perſonal, der Kutſcher welcher bis Yſtad mitreiste die Kammerjungfer, der Bediente und Primus, der Jockey,

dem zum ewigen Aerger des Onkels, aber zu dem un⸗

ausſprechlichen Entzücken desDäumlings eine ſo präch⸗ tige Livree gemacht wurde, wie ſie jemals ein Zwerg⸗ jockey getragen hat.

Jeyn Perſonen! ja, wirklich zehn Perſonen! ſagte