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Edith die ſie er Hof⸗ t, bis hſie zu in der erſtickt ſeinen zm, die
herab. Er ging ihr drei Schritte
dieſer Gegenbefehl abgeſchickt werden, ſo ſei er wenigſtens
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von ſeinen zitternden Lippen gingen, da fühlte ſie, daß ihre Kniee zitterten, und nur durch die höchſte Anſtren⸗ gung vermochte ſie ihre Würde hervorzurufen und ihrer Beſtürzung Worte zu geben.
Und ſchon bei dem erſten Laute ihrer klaren und ſcharfen Stimme, ſanken die Arme des Grafen ſchlaff
der Abſicht, ſeinen Beruf als Kläger fortzuſetzen. Ehe
er jedoch den Mund geöffnet hatte, wurden ſeine Lippen
und ſein ganzes Geſicht blau. Er fiel in Convulſionen zu Boden.
„Schnell!“ rief die Hofräthin, indem ſie den ganzen Glockenzug herabriß, um Leute zu rufen;„laufe ſchnell Jemand hinauf, um Herrn Helmer zu holen!— Er
iſt in dieſer Nacht angekommen!“
Und einige Minuten ſpäter ſtand Helmer da.
Wie ſah er Edith wieder?
Doch daran war jetzt gar nicht weiter zu denken.
„Es war ein ſchrecklicher Aufſtand, ein Schreien, ein Hin⸗ und Herlaufen, ein Chaos, das eine ruhigere und beſonnenere Kraft erforderte.
Edith, die ohne Beſinnung war, wurde in ihr Zimmer getragen. Der Graf erhielt alle mögliche Pflege, die ſich in der Eile nur erdenken ließ, und Boten flogen nach Oſten und Weſten, um Aerzte herbeizurufen.
Mit großer Mühe brachte Helmer endlich Beſinnung in die Hofräthin, welche zum erſten Male in ihrem Leben das Bewußtſein verloren hatte, daß ſie die Regierende war.
Sobald aber dieſes Bewußtſein wieder in ihrem Kopfe aufdämmerte, war der erſte Befehl, den ſie aus⸗ fertigte, folgender: Helmer ſollte augenblicklich ein paar Zeilen an den Probſt ſchreiben, um ihn im Namen der Hofräthin zu erſuchen, wegen einer heftigen und plötz⸗ lichen Krankheit des Grafen das Aufgebot einzuſtellen. Ein reitender Bote ſollte bis dahin bereit ſein, um mit dem wichtigen Documente abzufliegen.
„Nein!“ entgegnete Helmer mit Unwillen.„Muß
entgegen, deutlich in


