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von der eigenen Hand der gnädigen Frau, ſowie auch auf Ihre eigene Verantwortung. Ich kann ihn nicht ſchreiben.“
„So geben Sie denn her!“
Die Hand der Hofräthin zitterte wohl ein wenig, als ſie ſo das Todesurtheil des bewußtloſen Grafen Her⸗ mann unterzeichnete, aber dennoch wurden die Worte hingezeichnet. Und erſt als der Bediente zu Pferde ge⸗ ſtiegen und weggeſprengt war, holte ſie Athem und ent⸗ ſann ſich der Worte des Grafen von den Folgen.
Doch kam in dieſem Augenblick ein anderer heller Gedanke über ſie.
„Er weiß nicht, was er geſagt hat... wenn er zu ſich ſelbſt kommt, ſo weiß er— gar Nichts.“
Einundzwanzigſtes Capitel. Folgen des Sturmes.
Alle Verwüſtungen, die ein verheerender Sturm hinterläßt, ſei es in der Natur oder in dem Leben des Menſchen, ſind ſchrecklich anzuſehen.
Auf der Erde liegen die großen Bäume, abgemäht von den Aexten der Winde, und die halb umgeworfenen Hütten haben ſich den wilden Siegern ergeben, welche
auf ihrem luſtigen Heerzuge hindurchziehen und die Be⸗
wohner aus ihren Hütten verjagen. Noch ernſter geht es auf dem Meere zu.
Wo ſind ſie geblieben, alle dieſe ſchwimmenden:
Häuſer, die Triumphe des menſchlichen Verſtandes, die noch geſtern vor einer muntern und friſchen Briſe und geſchmückt mit ihrem ſtolzen Segelgewande, gleichſam beflügelt über das mit Schaum gekrönte Reich der Meer⸗
frau ſchwebten?— Ja, wo ſind ſie geblieben?. Frage
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