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wie ſie ſagte, nebſt meinem Mitleiden fuͤr ihre beiden verlaſſenen Kleinen bedürfte; ſo erregt und verletzt ich jedoch war, hatte ich dennoch den Muth, mich nach den näheren Umſtänden zu erkundigen, und da ich er⸗ fuhr— denn ſie verhehlte es nicht— was Helmer in ſeinen Lebenszeiten und was Du nach ſeinem Tode ge⸗ than hatteſt—(Du, der Du geſchwiegen und gelitten hatteſt, und, wie ich ſogleich einſah, wegen dieſer un⸗ glücklichen Sache noch ſo Vieles leiden ſollteſt), ſo hatte ich auch die Kraft, ſie mit Würde, wie ich glaube, zurückzuweiſen. Von dem Augenblicke an habe ich nichts weiter von ihr gehört.“
„Das war auch nicht weiter nöthig: es war ihr gelungen, deine Ruhe zu ſtören, und weiter wollte ſie nichts.“
chte da fürchte ich auch, doch es gelang meinen Worten, ſie zu rühren. Sie ging erröthend und mit Thränen von mir hinweg.“
„Den Schmerz aber ließ ſie zurück!“
„Das that ſie zwar, doch, mein Ernſt, es hat Augen⸗ blicke gegeben, und ihrer ſind nicht wenige geweſen, da das Glück der Mutter über den feinfühlenden Edelmuth des Sohnes die geheimen Thränen der Mutter vollkom⸗ men erſetzt hat.“
„O Mutter!“
„Wie gut entſinne ich mich nicht jenes Tages, da Du nach ſo vielen fruchtloſen Anſtrengungen ohne ein Wort der Klage oder des Vorwurfes aus dem Hauſe gingſt, das mit Recht Dir gehören ſollte, nun aber Beenblingen gehörte! Wie einfach, wie warm und doch wie beſonnen und feſt war nicht Dein Abſchied von allen jenen Leuten, die ſich um uns drängten, um noch einmal ihren geliebten jungen Herrn zu ſehen! Es war Dir gelungen, die Folgen des Leichtſinnes Deines Vaters zu bedecken, Du hatteſ jedermann recht gethan, und die Gewißheit deſſen ſtrahlte aus Deinem Blicke, da Du mich Arme mehr in den Wagen trugſt als führ⸗ teſt. O, ſchon damals, als Du mir zuflüſterteſt:„Vergib


