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lichen Feſſeln von ſich, die ſeine Seele ſchon zu drücken
zum Leben die Rede gar nicht mehr ſein könnte, ſo hätte er dennoch die ſichere Hoffnung, daß die vortreff⸗
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begannen, und ſchaudernd vor dem Gedanken, daß er der edelſten unter den Müttern einen unheilbaren Kum⸗ mer hätte bereiten können, waffnete er ſich nun mit Muth, um dem Unglücke zu begegnen. 5 Und als dieſes ihm in der Wirklichkeit entgegentrat, dachte er da wohl an ſich ſelbſt? Nieein, wiederum dachte er nur an die Mutter. Mit dem geretteten Kapitale, das ihr ausſchließlich gehörte, konnte ſie immer ſorgenfrei leben und ſogar noch ein wenig für den Sohn übrig haben, wenn er zu der Annahme deſſelben zu bewegen geweſen wäre; aber er entging mit gerettetem Gewiſſensfrieden dem großen Schiffbruche ſeines Glückes, und mehr bedurfte 1 der junge und kraftvolle Mann nicht, um ſeine Bahn— auf's Neue zu beginnen.
Zweites Capitel. Vertrauliche Ergießungen.
Die herbſtliche Sonne hatte ſchon lange auf die Gardinen in Helmer's Zimmer geblickt, als er, der ſeine Betrübniß auf einige Stunden in den freundlichen Armen des Traumes vergeſſen hatte, plötzlich auffuhr, da fremde Männertritte durch das Zimmer ſchlichen.
Es war der Arzt, welcher der Kranken ſeinen Be⸗ ſuch abſtattete.—
Mit geſpannter Unruhe erwartete Helmer in dem Nebenzimmer ſeine Rückkehr; und als der alte Doetor nach einer Viertelſtunde wieder herauskam, ſo gab er die offene Verſicherung, obgleich von einer Beſſerung
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