Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

188

Dreiundzwanzigſtes Capitel. Die Taufe. Befehlen Sie ſchnell oder langſam zu fahren, mein

Fräulein? die Wege ſtäuben noch ſo ziemlich! ſagte Helmer, indem er ſich umwendete und in den Wagen blickte, der eben jetzt die Allee verließ.

Wenn es die Zeit irgend zuläßt, ſo muß ich be⸗ kennen, daß ich ein wenig beſorgt bin wegen meines Putzes.

Edith ſagte dieſes in einem Tone, welcher ihr ſelbſt vielleicht unbewußt die Eigenſchaft hatte, anzuzeigen daßdie große Schranke fiel.

Helmer ſah ſie an; es war ein ſchneller, aber tiefer Blick, halb ein Lächeln, halb ein Schauder.

Darauf warf er die Augen auf ſeine Uhr und er⸗ klärte, daß keine Eile von Nöthen wäre.

Um ſo beſſer! erwiederte Edith.

Mehr vermochte ſie nicht zu ſagen, denn Helmer's Blick hüllte gleichſam eine Wolke um ihre Seele. Sie empfand einen ſtechenden Schmerz. Sie hätte Alles geben wollen, um dieſen Blick noch einmal, aber lang⸗ ſam, ſehen zu können, damit ſie Zeit hätte, dasjenige zu deuten, was jetzt eine brennende Unruhe Finterließ.

Doch die Augenblicke vergingen. Helmer's Auf⸗ merkſamkeit ſchien nur auf die Zäume gerichtet zu ſein.

Wie befindet ſich unſer kleiner Jockey an ſeinem Platze? fragte ſie endlich. fent gr iſt nicht zu ſehen, doch hoffe ich, er wird ſich eſthalten.

Behüte uns Gott vor andern Dingen! Ich habe die Schwäche, mit den Launen der Könige in der Vor⸗ zeit zu ſympathiſtren; Sie wiſſen wohl, Herr Helmer, daß die Großen der Erde in alten Tagen den Zwerg über die ganze Hofbedienung ſetzten; das thue ich auch, und ſo oft ich den Primus bekommen kann, ſo erhält

Lund mir

höhe vern, tigen

der n hang

3 chn

des 2 Berg Liebh

halb

vom wenig ſich di ſeinen hätte.

Helme

/ denn eine 9 um ſe reizen, nahme Däum

5

uf Dir m 0

772 lein gl er ſein Einbru tuch un