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„Das glaube ich kaum.“
1„Nun, ſo wird ſie ihn doch auch wohl nicht hei⸗ rathen!“
„Das möchte ihr dennoch vielleicht einfallen.“
„Ach, welch ewiger Schade, daß ein ſo außerordent⸗ lich ſchönes und anmuthiges Mädchen ſo viele Fehler haben kann— und man kann nicht läugnen, daß ſie Fehler hat!“
Der Alte ſagte das Letzte in einem Tone, aus dem abzunehmen war, daß er es ſehr gerne ſehen würde, wenn Helmer ihm widerſprechen wollte.
Helmer's einzige Antwort aber war ein leichtes Kopfſchütteln, und ein wenig verdrießlich, daß Niemand da war, der ſeinen Liebling vertheidigen wollte, da er 9 ſelbſt nicht konnte, brach der Alte das Geſpräch urz ab. 4
3 Rachdem Helmer gegangen war, wuͤlrde Primus gerufen und erhielt den Befehl, die hervorgeſuchten Sachen auf unbeſtimmte Zeit wieder einzulegen.
„Das war ein ſchöner Entſchluß, Herr! erklärte Primus,„ein prächtiger Beſchluß! Wir haben's nicht ſo ſchlecht, wo wir ſind.“
„O, auch nicht ſo gut!“ meinte der Onkel, der mit dem beſten Willen von der Welt nicht umhin konnte, ſich nach dem freien Leben auf der Landſtraße mit ſeinen Beſchwerden, Vergnügen und tauſend Gelegen⸗ heiten zu guten und frohen Gedanken zu ſehnen.
Ja, wie war es wohl möglich, eine einzige, ſo luſtige und angenehme, Entzücken ausdrückende Grimaſſe zu
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