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Haus verließe, und jetzt von Dagby zu reiſen— hu! ſchon der bloße Gedanke regte ihn auf.
Zuletzt war es Helmer, welcher bei einem Beſuche in den Zimmern des Onkels ganz im Vertrauen die Rede darauf lenkte, wie nothwendig ſeine Anweſenheit gerade jetzt ſein wuͤrde für den Fall, daß— ſich etwas ereignete.
„Was ſollte ſich denn wohl ereignen können, das ich zu hindern vermöchte?“ fragte Onkel Janne auf⸗ merkſam.
„Es gibt Dinge, welche, wenn ſie auch nicht zu hindern ſind, ſich dennoch durch Klugheit und herzliche Theilnahme mildern, ändern, verbeſſern laſſen, wenn— ich ſetze nur den Fall“...
„Welchen Fall ſetzen Sie?“
„Daß der Graf“...
„Weiter!“
„Daß der Graf um diejenige anhält, nach welcher er ſtrebt.“
„Was weiter?“
„Und daß ſie ihn ausſchlägt.“
„Hm!“
„Niemand kann vorausſehen, was das Fräulein in dieſem Falle thun wird.“
„Das iſt wahr; die Sache hängt von einer Laune ab.“
„Leider! Wird aber dieſe Laune ein Nein, ſo kön⸗ nen hier mit dem Grafen— einem Manne, der von einer ſo ſchrecklichen Gemüthskrankheit heimgeſucht und ſo lange in eine Hoffnung eingewiegt worden iſt, die vielleicht plöͤtzlich getäuſcht wird— Umſtände eintreten, bei denen nicht allein eine männliche Hilfe, ſondern vor
allen Dingen ein Verwandter nothwendig iſt.“
„Herr Helmer, es iſt Ihnen meiner Treu gelungen, mich beſſer zu überzeugen, als irgend ein Anderer; und
da es ſo iſt, daß ich vielleicht nützlich werden kann, ſo
bleibe ich in Gottes Namen für's Erſte, wo ich bin.
Eine Dummheit aber war auf jeden Fall die ganze
Veranſtaltung mit dem guten Grafen; denn kommt er 12²*


