Teil eines Werkes 
1.-3. Bändchen (1849)
Entstehung
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Er wollte ſich in Ruhe begeben, ſagt' er, und als wir einmal hier vorbei kamen, ſo gab er mich der Mut⸗ ter wieder, die inzwiſchen Wittwe geworden war.

Und ſeit der Zeit biſt Du zu Hauſe geweſen?

Der Däumling ſeufzte und nickte.

Warum iſt denn Dein Bruder ſo böſe gegen Dich?

Weil ich Vieles geſehen habe und Vieles erzählen kann; er dagegen hat nichts geſehen und kann mit nichts Anderem prahlen, als mit den Fäuſten.

Onkel Janne lächelte; dann ſchwieg er einige Augen⸗ blicke und dachte nach über ſeinen alten Plan in Be⸗ treff eines Begleiters.

Hier mußte derſelbe ausgeführt werden, wenn er jemals zur Ausführung kommen ſollte. Nicht zu reden von dem Umſtande, daß es ſich ſo gut paßte Däum⸗ ling wurde ja nicht größer ſo war es ohne Zweifel eine Pflicht, eine Gott wohlgefällige Handlung, dieſes arme Weſen von ſeinem bisherigen Leben zu befreien und zu einem nützlichen und zufriedenen Menſchen zu machen.

Komm mit mir 2 Deiner Mutter! ſagte Onkel Janne, der jetzt ſeinen Entſchluß gefaßt hatte;ich will mit ihr reden. Will ſie Dich laſſen, und haſt Du ſelbſt Luſt, ſo nehme ich Dich mit!

Aber Murre auch! Wenn er auch erſt zwei Jahre alt iſt, ſo iſt er dennoch ſchon ſo klug und hält ſo viel von mir, daß ich mich in meinem Leben nicht gutwillig von ihm trenne.

Nun, ſo muß ich wohl auch den Murre mitnehmen!

Und dann, fuhr der Kleine fort,bekomme ich wohl auch ſchöne Kleider? Wollen Sie mich für Geld ſehen laſſen?

Nein, mein Junge, nicht für Geld! ich will Dich lehren, Gott zu fürchten; ferner ſollſt Du ſchreiben und rechnen lernen, und dann auch wohl eine Art von Hand⸗ werk, damit Du Dich ſelbſt ernähren kannſt, wenn ich Dir ſterbe. 1.

Ich nehme dieſe Bedingung gn! enſgegnete der