„Komm heraus und laß uns mit einander plaudern!
.. Wie heißeſt Du?“ wir „Däumling, ſagen ſie; aber der Prieſter nannte 35 mich wohl nur Thomas, meine ich!“ 6 Es lag in ſeinem Tone ein tief verletztes Selbſt⸗ gefühl, ein nicht zurückgehaltener Verdruß. 8 Mit ſympathiſirender Zärtlichkeit und immer größe⸗ rem Intereſſe gab der freundlich Fragende dem Geſpräche eine weniger perſönliche Wendung. Am „Iſt das Dein Hund?— er war es, der mich hie⸗ 1 her führte.“ blich
„Dank, Murre! Du biſt ein beſſerer Bruder!“ der treff Zwerg ſtreichelte mit ſeiner kleinen Hand den Hund über
den Kopf und den Rücken. jzem „Den haſt Du gewiß ſehr lieb?“ enn „Ja; er thut mir nie etwas zu Leide.“ lin „Du wuͤrdeſt alſo dankbar ſein gegen denjenigen, un der Dir Gutes erweiſen würde?“ Arin „Ich war immer dankbar gegen Swen, der die und
Thiere zeigte. Er war wohl auch nicht ſehr freundlich m gegen mich, aber er ſperrte mich niemals ein, wo es
finſter war, und ängſtigte mich auch ſonſt nicht.“ 0 „Wann warſt ubei dieſem Manne?“ nat „Er reiste vor vier Jahren hier vorbei; ich geſiel Luſt
ihm, und er nannte mich nicht den Däumling, den—
Knirps oder den Affen, ſondern er redete mit Vater und alt
Mutter, daß er mich mitnehmen wollte, und das that! von
er; und ſo reisten wir nach Norwegen und nach Däne⸗ von
mark. Er zeigte mich für Geld, die Leute aßften mich an und gaben mir die Mütze voll Kupfergeld.“ „Und Du meinteſt, das war luſtig?“ woh „Ja wohl,“ antwortete der Däumling, welcher wäh⸗ ſehen rend des Geſpräches und beſonders, nachdem er mit Onkel 1
Janne's Hulfe aus der Höhle gekommen war, immer ehr⸗ Bbhafter und geſprächiger wurde,„es war munter 14, raihn Und bei den ſtolzen Erinnerungen erhob er ſeinen großen werk Kopf und ſtreckte die kleinen Gänſebeine.
„Warum gingſt Du denn von Deinem Herrn?“


